Schonstett – Der vierte „SchoniGaudiBazLauf“ bietet auch heuer die Möglichkeit, einmal etwas Ungewöhnliches mit viel Gaudi, aber auch mit viel Baz zu erleben. Das Event soll am Samstag, 18. Juli, wieder Matsch-Fans aus nah und fern einen unvergessenen Tag bescheren.
Auf der knapp sechs Kilometer langen Laufstrecke warten 20 Team-Hindernisse mit einigen noch geheim gehaltenen Neuerungen im und rund um den Ortskern auf die teilnehmenden Teams und Einzelstarter. Über einhundert Helfer aus den örtlichen Vereinen werden für ein Spektakel für alle acht- bis siebzigjährigen Teilnehmer sorgen.
Grundsätzlich geht es bei Schonstetts Schlamm- und Hindernislauf für jedes Fitnesslevel vornehmlich nicht darum, der Schnellste zu sein, sondern darum, Spaß mit Action zu verbinden. Gingen beim ersten Lauf 2019 noch etwa fünfhundert Teilnehmer auf die Strecke, werden heuer bis zu 1.000 erwartet. Rund 850 Anmeldungen liegen bereits vor, es gibt also noch Teilnahmemöglichkeiten.
Zu lange warten sollte man mit der Anmeldung jedoch nicht mehr, denn mehr als 1.000 Teilnehmer können nach Auskunft von Kathrin Gruber aus organisatorischen Gründen nicht angenommen werden. Es lohnt sich also, seine Online-Meldung baldmöglichst unter (svschonstett.de) abzugeben, auch wenn der offizielle Anmeldeschluss erst am 14. Juni ist. Teilnehmen kann man zwar erst ab acht Jahren, lackierte Fingernägel sollten aber kein Hindernis fürs Mitmachen sein, so die Organisatoren.
Die Startgebühr für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre beträgt 20 Euro, Läufer ab 16 Jahren zahlen 30 Euro. Diese Startgebühr schließt ein T-Shirt und die Versorgung während des Laufes mit ein. Minderjährige dürfen nur in Begleitung von Erziehungsberechtigten starten. Beim Kinder- und Jugendlauf dürfen nach Vorlage einer elterlichen Vollmacht bis zu fünf Kinder in Begleitung eines Erwachsenen starten. Start und Ziel befinden sich wie gewohnt am Schonstetter Sportplatz.
Da wieder fast die meisten örtlichen Vereine seit knapp einem Jahr bei den Vorbereitungstreffen mit im Boot sind und mithelfen, ist nach zweijähriger Pause praktisch wieder das ganze Dorf eingebunden, berichten die Organisatoren. Dies ist auch nötig, da es nicht nur gilt, die vielen Startenden zu verwalten und für das leibliche Wohl aller Gäste zu sorgen. Auch die verschiedenen Hindernisse dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben und müssen durchgehend betreut werden, so Gruber. Bachläufe, Container-Hindernisse, der Badeweiher und andere Hindernisse werden auch wieder diverse Zuschauer anlocken. Die anspruchsvollste Hürde des Tages dürfte nach Einschätzungen der Organisatoren wahrscheinlich wieder die fünfzig Meter lange Schlammbahn sein. Hier müssen die Teilnehmer unter einem Netz durch den Baz robben und anschließend in einen Bach springen. Doch nicht nur dieser Abschnitt wird den Mut und die Ausdauer der Läufer fordern; auch Klettern, Tauchen, Schlammwälzen oder Bachüberquerungen werden wieder zu den Aufgaben gehören.
Auf alle Fälle wird der Spaß überwiegen, das zeigten vor zwei Jahren auch zahlreiche Äußerungen von damaligen Teilnehmern nach Erreichen des Ziels. Sie wollten eigentlich fast alle beim nächsten Mal wieder mitmachen. Ein angemeldeter Marathonläufer hat sich diesmal sogar vorgenommen, die Strecke gleich siebenmal zu bewältigen.
Neu ist die diesjährige Typisierungsaktion, zu der an diesem Tag aufgerufen wird. Diese wurde in der Gemeinde von mehreren Seiten angeregt und soll bei dieser Gelegenheit zum Mitmachen anregen und mithelfen, künftig das eine oder andere Leben zu retten. kr