Eine Illumination für die Freiheit

von Redaktion

Eine Illumination für die Freiheit in der Kunst konnte man am Wochenende nach der Dämmerung auf der Brücke und der Innfront bestaunen. „Dream Illegal“ ist ein vom Künstler Peter Kees und der „Embassy of Arcadia“ entwickeltes Kunstprojekt, das sich gegen gesellschaftliche Verhärtungen, politische Polarisierung und die zunehmende Einschränkung öffentlicher Räume versteht. Im Zentrum steht die Idee, dass Träume nicht Flucht bedeuten, sondern Mut: Wer träumt, stellt den Status quo infrage und öffnet Türen zu alternativen Zukunftsbildern. Genau das wollen die beteiligten Akteure sichtbar machen – mit Projektionen, Installationen, performativen Aktionen und stillen Irritationen im öffentlichen Raum. Peter Kees projiziert den Schriftzug „DREAM ILLEGAL“ auf Berge, Wasserflächen oder Architektur und verschiebt für einen Moment die Wahrnehmung des Vertrauten. Damit ist „Dream Illegal“ weniger ein klassisches Kunstprojekt als ein poetischer Aufruf: Träume radikal. Denke neu. Handle ungehorsam. Und so ganz illegal war des Kunstprojekt in Wasserburg dann doch nicht. Denn es wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und war mit dem Ordnungsamt der Stadt abgestimmt. Foto Meindl / Text Janeczka

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