Neue Gesichter im Gemeinderat

von Redaktion

Neuer Bürgermeister Maximilian Heilmann in Schonstett eingeschworen

Schonstett – Den Wahlkrimi scheinen die Schonstetter gut verkraftet zu haben. Mit lediglich fünf Stimmen Vorsprung war Maximilian Heilmann (CSU) im März zum Bürgermeister gewählt worden und hatte damit Paul Dirnecker (FW) aus dem Amt verdrängt. In der konstituierenden Sitzung war aber nichts von Groll zwischen den Parteien zu spüren.

„Ich finde es schön, wie wir jetzt hier so bunt gemischt zusammensitzen“, bemerkte auch der neue Bürgermeister Heilmann. Er wünsche sich, dass dies so beibehalten werde. Eine strenge Sitzordnung soll es seiner Ansicht nach nicht im neuen Gemeinderat geben, stattdessen soll einfach jeder dort sitzen, wo er oder sie möchte.

Schwur musste zweimal
abgelegt werden

Leichte Nervosität war bei Heilmann dann aber doch zu spüren, gleich zweimal musste er als neuer Rathauschef eingeschworen werden. Beim ersten Mal las er vom falschen Spruch, den für die Gemeinderäte, ab. Danach lief es aber in der Sitzung. Neben dem Bürgermeister konnten auch zahlreiche weitere neue Gesichter im Gemeinderat begrüßt werden. Insgesamt acht von zwölf Räten durften ihren Schwur ablegen. Darunter waren mit Tobias Angerer, Kurt Eder, Barbara Stocker drei Mitglieder der neu gewählten Liste Gemeinsam für Schonstett. Neu für die Freien Wähler mit dabei: Eleonore Kastl und Rosina Anger, die für Paul Dirnecker nachgerückt ist. Für die CSU neu eingeschworen wurden Christoph Obermaier, Simon Osterloher und Albert Maier. Weiterhin dabei sind Simon Dirnecker, Andreas Obermayer und Rupert Stübl (alle Freie Wähler) sowie Josef Bichler (CSU). Einstimmig wurde im Anschluss Tobias Angerer (GfS) zum Zweiten Bürgermeister gewählt, auf die Bestellung eines Dritten Bürgermeisters verzichteten die Schonstetter. Dass es viel zu tun gibt in der kleinen Gemeinde wurde anschließend insbesondere bei der Besetzung der Referentenstellen deutlich. Neben den üblichen Posten für die Kläranlage, Jugend, Familie und Senioren – jeweils besetzt durch Andreas Obermayer (FW), Simon Dirnecker (FW), Eleonore Kastl (FW) und Albert Maier (CSU) – wurden mit Rosina Anger (FW) und Tobias Angerer (GfS) gleich zwei Referenten für den Dorfladen bestellt. „Dieses Thema wird für uns in nächster Zeit sehr, sehr wichtig werden“, kündigte Bürgermeister Heilmann an.

Ein weiteres Thema, das den Gemeinderat wohl noch etwas begleiten wird: der Neubau des Feuerwehrhauses. Inzwischen schreite der Bau zwar zügig voran, war aus den Reihen des Rats zu hören. Auf die speziell gegründete Projektgruppe Feuerwehr – besetzt durch Mitglieder der Feuerwehr, mit beiden Bürgermeistern und weiteren Gemeinderatsmitgliedern – wolle man aber keinesfalls verzichten, war aus den Reihen des Rats zu hören. „Wichtig ist, dass die Kommunikation aufrechterhalten wird und dass es nicht wieder so eskaliert wie vor einigen Jahren“, betonte Albert Maier (CSU) und spielte damit auf den Streit Ende des Jahres 2022 an, bei dem die komplette aktive Mannschaft aufgrund des verschleppten Gerätehaus-Neubaus mit einem Rücktritt gedroht hatte.

Wichtiger Teil
des Systems

Dem stimmte auch Bürgermeister Heilmann zu. „Die Feuerwehr ist ein wichtiger Teil unseres Systems und es ist mir ein Anliegen, dass sich die Mitglieder auch so fühlen.“ Wie genau die Projektgruppe in Zukunft besetzt sein wird, soll allerdings erst in einer der folgenden Sitzungen beschlossen werden.

Beschlossen wurde zudem, dass es mit Hanjo Mißner einen Beauftragten für den Badeweiher geben soll. Auf Bestreben von Bürgermeister Heilmann wurde außerdem eine neue Stelle für einen Beauftragten für Kunst und Kultur geschaffen, besetzt von Maria Heilmann.

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