Neues Garser Volksfest ist ein Erfolg

von Redaktion

Bürgermeister und Veranstalter ziehen nach Festwoche positives Fazit

Gars – Am letzten Festnachmittag ging der Blutdruck des Garser Bürgermeisters Robert Otter so langsam wieder in den Normalbereich. Das Festzelt war immer noch gut gefüllt und der Vatertag würde zu einem sehr erfreulichen Abschluss der Festwoche werden.

Verantwortlich dafür war vielleicht auch das nicht so gute Wetter, das nicht gerade zu Ausflügen in die freie Natur einlud. Jedenfalls wurde das Festzelt um die Mittagszeit von Menschenmassen gestürmt, die den Ausschank und vor allem die Küche vorübergehend an ihre Grenzen brachten. Die Gemeinde ist zwar finanziell weder am Gewinn noch am Verlust beteiligt, aber ob es im nächsten Jahr wieder ein eigenes Garser Volksfest geben wird, hängt natürlich von einem einigermaßen zufriedenen Festwirt als Veranstalter ab.

Zusammenarbeit
sichert Zukunft

Im Gespräch blicken Robert Otter und die Zweite Bürgermeisterin Hildegard Brader sichtlich erleichtert auf die vergangene Woche zurück.

Das Entscheidende vorneweg: Die neuen Festwirte Oliver und Helmut Zeiler werden auch die nächsten zwei Jahre das Garser Volksfest durchführen. Eigentlich hatte es auch mit den vorhergehenden Wirten eine Dreijahresvereinbarung gegeben, aber nach zwei nicht so erfolgreichen Durchgängen hatte man die Zusammenarbeit einvernehmlich beendet.

Was den wesentlichen Unterschied ausmacht: „Im Gegensatz zu den Vorgängern sind die neuen Festwirte Vollprofis“, so Otter. Sie konzentrieren ihre unternehmerischen Aktivitäten ganz auf den Volksfestbetrieb und betreuten das Jahr über mehrere Veranstaltungen dieser Art. „Das merkt man überall“, so Brader, „das Essen ist gut, es gibt eine große Auswahl, und vor allem ist das dauerhaft beschäftigte Stammpersonal hochprofessionell und freundlich.“

Und das gute Bier müsse natürlich auch noch erwähnt werden. Maximilian Sailer vom Hofbräuhaus Traunstein sei am Freitag selbst zugegen gewesen, auch hier zeige sich eine gute und enge Zusammenarbeit. Und der Zug zum Festzelt, angeführt von dem großen Brauereigespann, sei ohne Zweifel ein besonderes Highlight zum Auftakt gewesen.

„Zufriedenstellend, aber noch mit Luft nach oben!“, lautet dann das knappe Fazit von Festwirt Zeiler Senior, der sich mit an den Tisch gesetzt hat und zunächst einmal seinerseits die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gars lobt und die Fortsetzung über die nächsten zwei Jahre bestätigt.

In der ersten Runde habe man nun Erfahrungen gesammelt, die man für sinnvolle Modifikationen nutzen werde, die vor allem den Montag und den Dienstag beträfen. Der Auftakt am Freitag sei gut gewesen, am Abend hätten es noch ein paar Gäste mehr sein können, das gelte auch für den Sonntag, der allerdings mit dem Frühschoppen hervorragend begonnen habe. „Der Mittwoch war klasse, sehr viele Betriebe sind da gewesen“, und mit dem Besuch am Feiertag könne man mehr als zufrieden sein.

Ausgelassene Stimmung
und friedliches Feiern

Völlig einig ist man sich auch in einem anderen Punkt: „Egal, ob das Bierzelt voll oder eher spärlicher besetzt war, es war immer eine super Stimmung!“

Einhellig lobt man in diesem Zusammenhang das Publikum, es habe keinerlei Gewalttätigkeiten oder sonstige Probleme gegeben und eine ansprechende Musikauswahl habe zur guten Stimmung beigetragen und die Gäste mitgenommen. Das bestätigt sich auch an diesem letzten Nachmittag: Vom Pippi-Langstrumpf-Song über Schlager bis hin zu Ramstein reicht das breite Repertoire der Band „Die scharfen 3“.

Blick nach vorn:
Pläne für das nächste Jahr

Hildegard Brader ergänzt, dass man auch die Attraktionen außerhalb des Zeltes noch etwas erweitern möchte, so zum Beispiel um ein Kinderkarussell. Der Betreiber des Autoscooters ist jedenfalls sehr zufrieden und hat sich gleich wieder für das nächste Jahr angekündigt.

Selbst nach 16 Uhr ist das Zentrum des Festzelts noch gut besetzt, das „Schod is, dass gar is!“ aus dem Programm für den letzten Volksfesttag drängt sich noch keineswegs auf.

„Wenn ihr ein Garser Volksfest haben wollt, dann müsst ihr auch selbst hingehen – und das am besten nicht nur einmal!“, hatte Bürgermeister Otter stets seinen Gemeindebürgern auf deren entsprechende Wünsche hin geantwortet. Angesichts der Erfahrungen aus diesem Jahr sollte das kein Problem sein, denn die Veranstaltung müsste erfolgreich für sich selbst geworben haben.

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