„Jeder und jede von euch ist eine Sehenswürdigkeit“: 23 Jugendliche in der Christuskirche konfirmiert

von Redaktion

Zehn Buben und 13 Mädchen wurden in der evangelischen Christuskirche in zwei Gruppen konfirmiert. Sie gaben dazu ihr Glaubensbekenntnis ab. Ein Konfirmand wurde zuvor noch getauft. Pfarrerin Cordula Zellfelder forderte alle auf, auf Gott vertrauend eigenes Profil zu zeigen und sich nicht nur der Masse anzupassen. Den Satz „Jeder und jede von euch ist eine Sehenswürdigkeit – made by God!“ stellte Zellfelder dabei in den Vordergrund. Das heiße „Du bist einmalig, unverwechselbar, wertvoll, von Gott geliebt so wie du bist, mit dem was du kannst und mit dem, was du nicht kannst.“ Dies sollten auch die Eltern nicht vergessen. Symbolisch, um die Unverwechselbarkeit zu demonstrieren, waren Scherenschnitt-Profilbilder aller Konfirmanden am Altar ausgehängt. Nach einem Rückblick auf die Vorbereitungszeit stellte Zellfelder die Fragen in den Raum, wie man denn christliches Profil zeigen könne und woran erkenne man einen Christen? In die Kirche zu gehen, sei dabei sicher nicht das einzige Merkmal, stellte sie fest. Denn einen Christen erkennen könne man vor allem am Umgang miteinander und mit anderen Menschen, egal welche Sprache sie sprächen, woher sie kämen oder wie schlau sie seien. Und wenn man mal in eine Situation gerate, wo es nötig werde „Stopp, so nicht!“ zu sagen, weil man so nicht miteinander umgehen dürfe, sollte sich niemand scheuen, dieses, sein christliches Profil mit dem Grundsatz „Ich bin nicht allein, Gott ist mit mir“, auch zu zeigen. Oskar Blume als Vertreter der evangelischen Jugend stellte zudem heraus, dass nach der Konfirmation niemand allein bleiben müsse. Er lud zur Mitarbeit im Mitarbeiterkreis ein und dazu, weiter die Gemeinschaft in der Gemeinde zu pflegen. Gelegenheit, auch coole Aktionen im Team zu unternehmen, gebe es nämlich hier genug. Dorothee Widmann und Natalie Rokyta-Bräu als Vertreterinnen des Kirchenvorstandes stellten einen Stein als Symbol in den Vordergrund. Er könne im Leben als Zeichen der Beständigkeit und Stärke gelten, aber auch als Hindernis, je nachdem wie man ihn betrachte. Aus vielen Steinen könne man sogar etwas Schönes bauen. Auch den Blickwinkel könne man verändern, wenn man einen Felsen besteige, um Ausblick und Perspektive zu erweitern. Foto / text Rieger

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