Ein Prosit auf die Frühaufsteher

von Redaktion

Zusteller der Wasserburger Zeitung zu Gast beim Frühlingsfest

Wasserburg – Fröhliches Miteinander im Festzelt: Etwa die Hälfte aller 90 Zusteller, die die Wasserburger Zeitung austragen, war der Einladung von Vertriebs-chefin Brigitte Jelinek gefolgt. Bei Brotzeit und Getränken genossen sie den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Alles Frühaufsteher, die arbeiten, wenn die Zeitungsleser noch gemütlich in den Federn liegen. Doch Josef Gropp ficht dieser Frühdienst nicht an. Seit eineinhalb Jahren klingelt bei ihm montags bis samstags um 4.40 Uhr der Wecker, dann verteilt er die Wasserburger Zeitung in Haag. „Es macht Spaß und hält fit“, sagt der Rentner, dem man sein Alter in der Tat nicht ansieht.

Er hat schon viele wunderschöne Sonnenaufgänge erlebt, genießt die morgendliche Stille, wenn er mit der Zeitung unterwegs ist, berichtet er. Selbst ein kalter Winter wie der vergangene ficht ihn nicht an. Wenn es glatt wird auf den Straßen, schnallt er seine Spikes an die Schuhe, erzählt er. Wenn Gropp wieder daheim ist, liest er dann selbst die Zeitung. Auch Franz Mayer, Zusteller in Edling, liebt seinen Job. Seit 15 Jahren trägt er das OVB aus. Er steht sogar schon um 1.30 Uhr auf, nach dem Zeitungaustragen geht es für ihn gleich weiter mit dem nächsten Früh-Job. Er hat einen anderen Lebensrhythmus. „Mir macht das nichts aus“, sagt der fleißige Edlinger. Er ist gerne frühmorgens unterwegs, wenn alle noch schlafen, die Natur langsam erwacht, die Vögel zu zwitschern beginnen. Nur einmal gab es eine Auseinandersetzung mit einem Hund, ansonsten ist die Zustellarbeit für ihn ein Traumjob, wie er berichtet.

Das freut Brigitte Jelinek, die viele Zusteller schon lange kennt. Auch mit Vertriebsinspektor Christian Hillemann, Druckereileiter Andi Wagner und Betriebsrätin Ulli Lederer verbindet viele Mitarbeitende ein langes Vertrauensverhältnis. Jedes Jahr geht es gemeinsam zum Wasserburger Frühlingsfest: auf ein Bier und ein Hendl. Traditionell auch dabei: Redaktionsleiterin Heike Duczek. Im Festzelt machen an den Tischen viele Erfahrungsberichte die Runde: über eine Arbeit, die Disziplin und Zuverlässigkeit erfordert, aber auch viele positive Erlebnisse gibt. Denn die Menschen freuen sich über ihre Zeitung, wenn sie pünktlich am Frühstückstisch liegt. Und die Morgende im Voralpenland haben, das erzählen alle Zusteller einhellig, einen ganz besonderen Charme.

Die OVB-Heimatzeitungen suchen übrigens weitere Kolleginnen und Kollegen, die es den Zustellern nachmachen wollen. Wer Interesse hat, meldet sich per Mail an zustellung@ovb.net oder per Telefon im Vertrieb unter 08031/213213. Heike Duczek

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