Fesch und frei und wild

von Redaktion

Koch mit Petersilie hinter dem Ohr gewinnt Modenschau auf dem Wasserburger Frühlingsfest

Wasserburg – „Fesch & frei und ein bisschen wild“ war das diesjährige Motto der Festzelt-Modenschau beim Frühlingsfest. Das Bierzelt in Wasserburg bot im Rahmen der vom Innkaufhaus organisierten Modenschauen die Bühne für Tracht, Mode, Musik und viel Persönlichkeit bei den Models sowie den mutigen Freiwilligen, die sich mit ihrem Outfit dem Urteil des Publikums und der Jury stellten.

Der Wettbewerb um den besten „Wiesn-Look“ endete allerdings mit einer faustdicken Überraschung. Den ersten Preis holte sich nämlich nicht einer der dirndl- oder lederhosentragenden Teilnehmer, sondern der Sous-Chef der Festzeltküche mit seinem Arbeits-Outfit, in der Endrunde verfeinert um einen Stängel Petersilie hinterm Ohr.

Der Wettbewerb um
den besten Wiesn-Look

Das Event war als große Modenschau angekündigt, die auf Party-Vibes trifft, mutige Looks zeigt und vor einem Publikum stattfand, das sich ebenfalls sehen lassen konnte. Die Erwartungen wurden erfüllt. Sibylle Schuhmacher, die gekonnt den Abend moderierte, konnte wieder 15 Kandidaten animieren, sich auf dem Laufsteg von ihrer besten Seite zu zeigen. Auf die Gewinner warteten auch attraktive Preise. Der Sieger konnte sich über ein Wellness-Wochenende für zwei Personen freuen, der zweite Preis war ein Tisch im Bierzelt am Pfingstwochenende inklusive acht Bier- und Essensmarken und für den dritten Platz gab es einen 100-Euro-Innkaufhausgutschein. Die Einladung im Vorfeld „Komm wie du bist – oder wie du schon immer sein wolltest!“ animierte nach einigem Zögern im Vorfeld der eigentlichen Modenschau 15 Anwesende, sich zu präsentieren und den ungewohnten Gang auf dem Laufsteg zu riskieren. Dabei wurde es der Jury mit Andreas Bonholzer, Alexandra Dobre von „dirndlontour“ und Linda vom Innkaufhaus nicht leicht gemacht, die zunächst sechs Schicksten und danach die drei Favoriten auszuwählen, die letztlich durch den lautesten Applaus des Publikums ihren Sieger fanden.

Mit dabei, gleich zum Anfang mit verstärktem Applaus empfangen, Nico Wright, der spontan, so wie er bei der Arbeit war, seinen Platz in der Festzeltküche verlassen hatte und Handtuch schwingend mit Abstand für das „verrückteste“ Wiesn-Outfit sorgte. Das wurde letztlich auch belohnt.

Seine Auftritte und auch sein dabei gezeigtes persönliches Profil begeisterte zunehmend das Festzeltpublikum und er verwies damit souverän Dominique Görlich und Christian Reschberger auf die Plätze.

Die ebenfalls professionell gezeigten modischen Trends bei der aktuellen Tracht mit Gewichtung auf Ärmel, Gürtel – auch beim Dirndl –, dazu modische, lässige Hemden und sonstige Feinheiten aber auch kommende andere Sommertrends fanden ebenfalls viel Beifall. Die neun Models und auch die Kindertruppe gaben ihr Bestes und gestalteten ihre Auftritte nicht nur als steife Abwicklung von Schritten. Diverse tänzerische Einlagen und Gags sorgten für besonderen Beifall, bevor es nach Ende der Veranstaltung mit DJ-Beats einen musikalischen Höhepunkt zum Abtanzen im Festzelt gab.

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