Veranstaltung zu 40 Jahre Tschernobyl der Grünen

von Redaktion

Mit eindrucksvollen Bildern und Informationen zur gesperrten, radioaktiv verseuchten Tschernobyl-Zone rund um den vor 40 Jahren havarierten Reaktor schaffte es der Osteuropahistoriker Martin Pavlik in der Kinowerkstatt, die Anwesenden nachhaltig zu fesseln. Seine eigenen Eindrücke sorgten auch für eine lebhafte Diskussion zur Problematik dieser Atomruine für die nächsten Generationen. Diese werden noch tausende Jahre das strahlende Gebiet bewachen und als Erben mit hohen Kosten noch dafür sorgen müssen, dass sich eine Katastrophe in ähnlicher Form dort nicht noch mal wiederholt. Das bewies der Referent schlüssig. Zudem machte der durch die Ortsgruppe der Wasserburger Grünen initiierte Vortrag deutlich, dass die Nutzung der Atomenergie gar nicht so harmlos und kostengünstig ist, wie derzeit wieder oft behauptet wird, wenn man nämlich auch die Folgekosten und Risiken, die übrigens keine Versicherung übernehmen will, mit einbezieht. Auf dem Foto: Ortssprecherin Steffi König bedankt sich bei Martin Pavlik für die anschaulich präsentierten Informationen.Foto Rieger

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