Zombie-Horror in der Realschule: Erfahrungen mit Mobbing sind Grundlage für das Theaterstück

von Redaktion

In der Staatlichen Realschule war Ausnahmezustand. Nach zwei Jahren intensiven Probens stand wieder eine Produktion der Anthony Holywell Theatergruppe auf dem Programm: „Eine Nacht in Waldesruh“. Diesmal zeigte die Theatergruppe eine Eigenproduktion. Eine engagierte Lehrerin, Frau Honigblum, möchte ihrer in zwei Lager gespaltenen Klasse ein Gemeinschaftserlebnis ermöglichen. Dabei schafft sie es, die Direktorin zu überreden, der Klasse eine Fahrt in das „Schullandheim Waldesruh“ zu genehmigen. Dort angekommen, beginnt für die zwei verfeindeten Gruppen der Horror.

Ein Schüler nach dem anderen verschwindet, sodass die Gruppenführerinnen Patty und Betty beschließen, sich zu trennen und in den jeweiligen Gruppen nach Frau Honigblum beziehungsweise Essen zu suchen. Was sie dabei nicht wissen: jedes Mal, wenn sie streiten, verwandeln sie sich in Zombies.

Erst durch den Klassenaußenseiter Paul, der die entscheidende Idee hat, und seine Begleiterin Amelie gelingt es den beiden, einen nach dem anderen ihrer Klassengemeinschaft zurückzuverwandeln und wieder selbst zu werden.

Ein dabei unerlässliches Hilfsmittel ist Schokolade. Verhext wurden sie durch Mordana, alias Mine, die als Kind schlimmste Mobbing-Erfahrungen gemacht hat.

Aus dieser Erfahrung und dem Hass heraus verwandelt sie alle Kinder, um in dem Waldschloss nicht alleine sein zu müssen. Erst als es Frau Honigblum gelingt, sie zu überzeugen, dass es nicht ihre Schuld ist, kann Mordana von ihren Plänen ablassen und wird wieder zu Mine, die sie einst war. Mithilfe des Time Warps bringt Frau Honigblum jedes Kind wieder in seine Zeit zurück.

Mit viel Liebe (zum Detail) inszenierten Torsten Träger und Bärbel Conzelmann dieses Stück, das ein ernstes Thema auch mit Humor auf die Bühne brachte. Das Publikum war begeistert und so konnte die Theatergruppe sich an jedem Abend an einem vollen Haus erfreuen. Fotos re

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