Ganz im Zeichen der Gemeinschaft stand der von der Stadtkapelle musikalisch umrahmte Pfingstgottesdienst im Frühlingsfestzelt. Stadtpfarrer Bruno Bibinger erinnerte dabei anhand eines historischen Rückblicks zur Bedeutung des Zeltes auch daran, dass ein solches bereits in den Anfängen der Bibelaufzeichnungen zentraler Ort der Verehrung Gottes und Aufbewahrungsort für die Bundeslade gewesen sei. Deshalb freue er sich auch, so viele Gottesdienstbesucher wie sonst nur an großen Festtagen auch außerhalb eines Kirchengebäudes begrüßen zu dürfen. Dass sich Christen zur Ehre Gottes gemeinschaftlich versammelten, habe eine lange historische Tradition, erläuterte Bibinger in seiner Predigt. Denn Gott wollte schon immer mitten unter den Menschen wohnen, bereits lange bevor die ersten Tempel gebaut wurden oder die ersten Kirchengründungen wie auch in Wasserburg zu verzeichnen waren. Es gehe heute wie früher immer um eine Gemeinschaft in Gott, die sich diesbezüglich weltweit blind verstehe, denn Kirche, das seien doch wir selbst. Und dies werde auch am heutigen Pfingstmontag hier im Gottesdienst gefeiert. Mit einem Wettersegen zum Wohle der Landwirtschaft, der Bibinger ein gedeihliches Wetter für Feld, Wald und die Früchte der Erde wünschte, schloss diesmal der Gottesdienst. Wegen der Trockenheit und der derzeit hohen Temperaturen hoffte dann auch sicher so mancher Anwesende, dass dieser Wunsch auch erhört werde. Fotos / Text Rieger