Zangberg – Der erste Teil der Pomologie-Seminarreihe, initiiert durch den Landschaftspflegeverband Mühldorf im Rahmen des Projekts „Mühldorfs Streuobst(b)träume“, im Kloster Zangberg ist abgeschlossen – und das mit durchschlagendem Erfolg. Der Andrang war hoch, die verfügbaren Plätze schnell vergeben. Das Interesse an fundiertem Wissen rund um Streuobst und Sortenbestimmung ist im Landkreis groß.
Referent Jürgen Pompe, Pomologe und Ausbilder für Streuobstwiesenberater, überzeugte mit einer fachlich starken und gleichzeitig praxisnahen Vermittlung der theoretischen Inhalte.
Im praktischen Teil der Ausbildung wurde er von drei erfahrenen Pomologen der Landshuter Pomologen, „LaPom“, ehrenamtlich unterstützt. Dadurch konnte das vermittelte Wissen zur Sortenbestimmung gezielt in Kleingruppen erprobt und intensiv geübt werden.
Das Feedback der Nachwuchs-Pomologen fiel eindeutig aus: hohe Zufriedenheit, spürbarer Lernerfolg und große Motivation, sich weiter mit dem Thema Streuobst zu beschäftigen. Die Vorfreude auf die kommenden Termine ist entsprechend groß.
Auch auf Verbandsebene sorgt die Entwicklung für Rückenwind: Helmut Schmid, Vorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Mühldorf, zeigte sich hocherfreut über den Verlauf der Veranstaltung. Gleichzeitig konnte er eine tolle Nachricht verkünden: Das internationale Pomologentreffen 2027 wird im Kloster Zangberg stattfinden. Schmid betonte, dass er sich von der laufenden Seminarreihe nicht nur eine nachhaltige Stärkung des Fachwissens im Landkreis erhoffe, sondern auch eine langfristige Zusammenarbeit mit den neu ausgebildeten „Jungpomologen“. Ziel sei es, das regionale Know-how auszubauen und die Streuobstkompetenz im Landkreis dauerhaft zu sichern. Dabei sei die Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Mühldorf über das Projekt Mühldorfs Streuobst(b)träume ideal, um die nötigen Grundsteine zu legen.
„Ich würde mir wünschen, dass möglichst alle Teilnehmer weiter am Ball beziehungsweise Apfel bleiben und uns bei der Suche nach regionalen Schätzen und lokaltypischen Sorten bei einer landkreisweiten Sortenbestimmung im Herbst unterstützen!“, so Alexander Jackl vom Landschaftspflegeverband, der sich ebenfalls hocherfreut über die rege Teilnahme zeigte. Die Pomologie-Reihe wird durch Mittel des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert und im Rahmen des Projekts „Mühldorfs Streuobst(b)träume“ organisiert. Mit diesem Auftakt ist klar: Der Grundstein ist gelegt, jetzt geht es an den Aufbau. Bei Interesse zur Teilnahme an der Seminarreihe, weiteren Fragen zum Thema Pomologie oder allgemein zum Streuobst kann man sich an Alexander Jackl, LPV Mühldorf, unter a.jackl@lpvmuehldorf.de oder Telefon 08631/699557 wenden.