Rechtmehring – Die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Rechtmehring-Rosenberg treten in ihre heiße Phase. In gut drei Wochen beginnt das Fest. Ein wichtiger Punkt für den Festausschuss war die Qualität des bestellten Bieres.
Ein Opel Blitz
als Werbeträger
Zur Bierprobe versammelten sich daher in der Brauerei Forsting zahlreiche Mitglieder des Festausschusses, wichtige Unterstützer sowie die Fahrer des Opel Blitz. Ein ähnliches Fahrzeug, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Rechtmehring im Einsatz war, dient der Feuerwehr Rechtmehring-Rosenberg nun als Werbeträger. Mit diesem besucht sie verschiedene Feste, wie auch die Bierprobe in Forsting.
Unfiltriert
oder klassisch?
Die Frage war, ob ein unfiltriertes naturtrübes Helles oder ein klassisches Bier gewählt werden sollte. Die Tester begaben sich in den Keller, um auch das unfiltrierte Bier zu probieren. Trotz der schwierigen Entscheidung fiel die Wahl beim Hellen auf das bekannte „Forstinger Hell“ und beim Weißbier auf das Unertl-Weißbier, das fast einem dunklen Weißbier entspricht. Nach ausgiebiger Verkostung waren sich alle einig über die Qualität der Biere.
Eine Mass Bier wird 10,60 Euro kosten, wie Vorstand Martin Schmid mitteilte. Die Bierprobe klang anschließend gemütlich im Forstinger Biergarten aus.
Vier Tage Feierlichkeiten
im Überblick
Das Fest beginnt am Donnerstag, 25. Juni, mit dem Bieranstich. Bürgermeisterin Irmgard Daumoser wird voraussichtlich ihr erstes offizielles Fass anzapfen und damit das Fest eröffnen. Besonders zünftig wird es am Freitag, wenn beim Bier- und Weinfest die Stimmungsband „Bast Scho“ einheizt.
Am Samstag werden die Lachmuskeln der Gäste besonders beansprucht: Der in Feldkirchen beheimatete Kabarettist Stefan Kröll wird mit seinem neuen Programm „schee wuid“ begeistern. Höhepunkt ist der Festsonntag, an dem etwa 40 Festvereine gemeinsam mit den Rechtmehringern feiern werden.
Den Abschluss bildet am Montag das traditionelle Kesselfleischessen, musikalisch begleitet von den „Pfentildrugga“. Das gesamte Fest wird besonders komfortabel ablaufen, da kein Festzelt im klassischen Sinne genutzt wird. Stattdessen kann der Festverein eine neu errichtete, geräumige Gewerbehalle nutzen.