Neue Jagdpächter für Schleefeld

von Redaktion

Stefan Kastenmaier und Franz Gruber übernehmen

Schleefeld – Schnell und unkompliziert verlief die Versammlung zur Jagd-Neuvergabe im Gasthaus Flecklhäusl in Schleefeld. Jagdvorstand Franz Bauer begann die Versammlung mit einer Gedenkminute für den bisherigen Pächter Schorsch Binsteiner, der überraschend verstarb und deswegen auch die Versammlung mit Neuvergabe der Jagd notwendig wurde. Es gab zwei Interessenten, die gemeinsam die Jagd pachten wollen. Stefan Kastenmaier aus Thonbach in der Gemeinde Rechtmehring und Franz Gruber, Bäcker aus St. Wolfgang. Beide sind seit über 20 Jahren bereits als Jäger im Revier unterwegs. Einstimmig waren die etwa 25 Jagdgenossen, also die Grundstückseigentümer dafür, dass die beiden ja bereits bekannten Jäger nun gemeinsam als verantwortliche Jagdpächter fungieren können. Es waren mit 378 Hektar Fläche etwa 40 Prozent der Jagdfläche anwesend. Hauptansprechpartner ist nun Stefan Kastenmaier. Es gab keine Gegenstimme. Der Pachtpreis bleibt unverändert, allerdings müssen die Jagdpächter nun zusätzlich die Kosten für das Rehessen (auch Jagdessen genannt) bezahlen.

Das Gebiet der Schleefelder Jagd erstreckt sich im Wesentlichen auf den südlichen Gemeindeteil von Rechtmehring. Nördlich wird es vom Nasenbach begrenzt und nordöstlich von der Gemeindeverbindungsstraße B15 – Brunnthal – Rechtmehring. Überschneidungen mit der Rechtmehringer oder anderen Jagden gibt es nicht mehr. Diskutiert wurde kurz, ob und in welcher Form man die Drohnen zum Suchen von Rehkitzen mitfinanzieren und unterstützen solle. Derzeit gibt es einen Drohnenverein im Gebiet Schleefeld, Rechtmehring und Teile von Soyen.

Grundsätzlich ist jeder Landwirt verpflichtet, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um beim Mähen der Wiesen die Tötung von frisch gesetzten Rehkitzen zu vermeiden. fxm

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