Gabi Sax und Annika Wierer (von links) organisieren auch heuer wieder das Arkadenfest. Fotos Weithofer
Wasserburg – Im Jahr 2018, vor acht Jahren, feierte das Arkadenfest in Wasserburg seine Premiere. Mittlerweile hat es sich einen Stammplatz im Wasserburger Veranstaltungsprogramm erobert.
Laut, vergnügt
und bunt
Es ist ein Fest der guten Laune entlang der Geschäfte, laut, vergnügt und bunt. Das Publikum ist angetan vom italienischen Flair und genießt Jahr für Jahr aufs Neue die lauschige Atmosphäre.
Auch in diesem Jahr haben sich die Ladeninhaber Gabi Sax und Annika Wierer um die Organisation gekümmert.
Im Gespräch mit unserer Zeitung zeigen sie ihre riesige Vorfreude.
Hunderte
Besucher erwartet
Am Samstag, 13. Juni, soll es am Marienplatz wieder heiter und beschwingt zugehen. Eine „ganz eigene Idee“ hätten sie hier entwickelt, sagen Wierer und Sax. Sie erwarten wieder Hunderte Besucher.
Beteiligt sind Smaragd (Juwelier), Pfeiffer am Rathaus (Geschenke), Wierer (Parfümerie), Claudia Uth (Dekoration), Josef Sax (Schuhe), Paulaner (Hotel und Gasthof), Eiscafé Venezia, Wasserburger Bohnenrösterei, Wasserburger Markthallen, Bergverliebt (allerlei rund um die Natur), Götz Optik und Studienkreis (Nachhilfe) – zwölf Firmen, die mit ihren Angeboten die Altstadt beleben und Kundschaft anlocken.
„Wasserburg ist so schön, eine wunderbare Einkaufsstadt, das merken wir immer wieder“, sagt Wierer. Dazu komme das ganze „Drumherum“, das so stimulierend wirke. Zum Festtag steuern die Geschäfte spezielle Aktionen bei. Zudem gibt es eine Verlosung mit tollen Preisen, für die sich die Teilnehmer Stempel der Geschäfte besorgen können.
160 Meter langer
Teppich zum Flanieren
Ein Blickfang beim Fest ist auf jeden Fall der 160 Meter lange Teppich, auf dem die Gäste flanieren dürfen und wo auch die Modenschauen stattfinden.
Sax engagiert auch diesmal wieder die Models – Kunden von ihr, die diesen Auftritt schwungvoll zelebrieren. In der Tat trägt der Teppich zu einer gewissen Eleganz der Show bei, die Arkaden sorgen darüber hinaus für einen stilvollen Rahmen.
„Trio tonale“
spielt auf
„Die sind super, da kann man so schön sitzen“, sagt Wierer. „Daraus haben wir was gemacht.“
Für die Musik haben sich die Initiatoren wieder das beliebte „Trio tonale“ mit Ernst Hofmann ausgesucht, der im Laufe des Tages immer wieder den Platz wechselt, und später Zucca, der Italo-Pop vorträgt. „Die Leute tanzen, man kann bei jedem Lied mitsingen. Es ist der Wahnsinn, da brodelt die Stimmung“, sagt Wierer. Die Sause soll bis 22 Uhr dauern.
Eine Bereicherung
für die Stadt
Für Wasserburg ist das Fest eine Bereicherung, wie auch Stadtmanager Simon Arnold betont. „Ich finde es großartig, wenn die Einzelhändler etwas eigenständig organisieren und auf sich aufmerksam machen, für Strahlkraft sorgen. Eine sehr, sehr gute Aktion.“