33.000 Mark für die Welthungerhilfe gesammelt

von Redaktion

Haag vor 25 Jahren Realschule präsentiert sich beim Tag der offenen Tür – Königsehrung der Feuerschützen

Haag – Zum Tag der offenen Tür präsentierte sich vor 25 Jahren die Haager Realschule als eine der wenigen „weit und breit“ mit Fachraumsystem. Der Umbau des ehemaligen Instituts stand bevor. Die Architekten Rainer Köhler und Andreas Maier zeigten ihre Planungen, so für den Neubau die „Kreisgeometrie“.

Die damalige Volksschule startete ein Projekt zur Welthungerhilfe. Es wurde um eine Idee der Sekretärin Anna Wegerer bereichert. Sie strampelte 784 Kilometer mit dem Fahrrad zur ungarischen Partnergemeinde und motivierte so die Lehrer zur Spendenaktion. Im „Lajos“ wurde sie von Kulturchef Erwin Kohl empfangen. Die Lehrer, Eltern und Schüler rannten ebenfalls, bestiegen Inliner und Kickroller für eine „Schulspeisung in der Wüste“. Insgesamt kamen 33.000 Mark zusammen.

Einen speziellen Trunk aus dem historischen Kaiser-Wilhelm-Pokal tischte Schützenmeister Helmut Wagner zur Königsehrung der Feuerschützen auf. Hans Urban überraschte mit seiner Kandidatur als Bürgermeisterkandidat für die CSU. Eine angespannte Gesellschaftslage dokumentierte der VdK, den Dr. Bernhard Grabmeyer leitete. Das Rententhema werde eine Hauptaufgabe. Der Musik- und Kulturverein „Mukki“ ließ die Kinder im Pfarrheim zum vierten Musikfest aufspielen. Die Volksmusik des „Haager Durchanand“ leitete Ulrike Peyerl. Lange hatte Margot Reger gekämpft, um dem an ihr Grundstück angrenzenden Weg einen offiziellen Namen zu geben. Nun wurde aus dem volkstümlichen „Räubergassl“ per Rathausbeschluss das „Molkereigassl“. Wiederholt lehnte der Gemeinderat das Ansinnen ab, die historische Freyung für die Bebauung freizugeben. Der Antrag bestand auf Einstufung eines Areals als „Wochenendhausgebiet“.

Wieder ein Stück hergeben musste das noch existierende Haager Krankenhaus, wie der Förderverein zur Versammlung bekannt gab: Die Bettenzahl der Inneren Medizin wurde mit Personalabbau von 59 auf 35 reduziert. Nebenan wirkte noch die Geriatrie mit 60 Betten. Eine „allumfassende Versorgung der Bevölkerung“, stellte man fest, sei nicht mehr möglich. Dr. Karl Dürner prophezeite schon das Ende, das später eintrat. Tüfteln musste die Gemeinde, um die Schulturnhalle für Vereine und Schüler zu Unterrichtszeiten, zu Ferien und auch abends auszulasten. Für die Vereine sollte ein Stundenplan erstellt werden. Rekordmeister Jakob Jakel erspielte sich den 13. Meistertitel beim Skatclub Pik 7.

1.000 Besucher zählte das Feuerwehrfest am Gerätehaus mit Bar und Weinstube. „Die Haager stellen das größte Feuerwehrfest im Landkreis auf die Beine“, resümierte Vorsitzender Alois Kern. Sonderapplaus bekamen die Plattler des Alpenvereins, die auf einer Bühne auftanzten. xy

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