Vor der Berufswahl gilt es, Chancen und Perspektiven im Arbeitsmarkt auszuloten. Die Realschule bot ihren Schülern bei einer Berufsinformationsmesse die Möglichkeit dafür. Die Schulfamilie durfte über 100 Firmen an der Anton-Heilingbrunner-Schule willkommen heißen. Diese teilten sich auf das gesamte Areal auf, um den Acht-, Neunt- und Zehntklässlern einen Einblick in Ausbildungsberufe und weiterführende Schulen zu gewähren. So hatten die Schüler von 17 bis 20 Uhr Zeit, um Kontakte zu knüpfen und neue Wege auszuloten. Organisiert wurde die Messe von Beratungsrektorin Dagmar Mumesohn mit ihrem Team. Schon beim Betreten der Messe wurde deutlich: Hier ging es vielfach nicht nur ums Zuschauen, sondern ums Mitmachen. Ob beim Biegen von Drähten am Stand von Metallbauern, beim Mauern mit Mörtel und Kelle oder beim Nageln am Stand der Zimmerer – Zahlreiche Aussteller hatten sich interaktive Stationen einfallen lassen, um den Jugendlichen einen möglichst realitätsnahen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu geben. „Das ist eine gute Sache, weil alle so nett sind und man sich auch wirklich traut, auf die Firmen zuzugehen“, so eine Neuntklässlerin. Ein Achtklässler betonte die Vielfalt, die ihn ansprach und eine weitere Schülerin aus einer 9. Klasse freute sich über Tatsache, „dass man sich auch Vorträge über weiterführende Schulen“ anhören könne. Angesichts des Fachkräftemangels und der sich wandelnden Arbeitswelt gewinnt berufliche Orientierung in der Schule immer mehr an Bedeutung. Fotos re