Fassade eines Altstadthauses bröckelt – Gehweg gesperrt

von Redaktion

Normalerweise wird vor herunterfallenden Steinen nur in den Bergen gewarnt. Zurzeit besteht dieses Problem jedoch auch in der Wasserburger Altstadt. Schon vor der Roten Brücke in Wasserburg weist ein Schild darauf hin, den Gehweg auf der linken Straßenseite stadteinwärts zu benutzen. Das eigentliche Problem kommt jedoch erst rund 200 Meter später. Denn am Ende der Bruckgasse ist der Gehweg auf der rechten Seite komplett gesperrt. Ein Schild mit „Achtung Steinfall“ gibt Auskunft. Rot-weiß gestreifte Schrankenzäune sind aufgestellt. Manche Fußgänger gehen den kurzen Teil auf der Straße, andere wechseln die Seite. Wer an der Hauswand bis ganz nach oben schaut, findet die Ursache für die Sperrung. An zwei Stellen ist die Fassade freigelegt, die darunterliegenden roten Ziegel sind zu sehen. „Hier hat sich das Gesims etwas gelöst und war auf den Gehweg gestürzt“, erklärt Stadtbaumeisterin Mechthild Herrmann. Als „Notsicherung“ habe die Stadt deswegen die Absperrung aufgestellt. „Wir müssen erst wissen, was das Problem dort ist“, sagt sie. Die Stelle soll bereits in Kürze untersucht werden, sagt die Stadtbaumeisterin. Mittels einer Hubsteige würden sich Fachleute die Stelle oben anschauen. Das sei alles schon in die Wege geleitet. „Erst dann wissen wir, ob da noch mehr los ist“, sagt Herrmann. Solange müssen die Fußgänger ausweichen, und am besten schon zu Beginn der Roten Brücke die Straßenseite über den Zebrastreifen wechseln. Die gesamte Bausubstanz soll aber laut der Stadtbaumeisterin nicht betroffen sein. „Das Haus ist nicht einsturzgefährdet“, gibt sie Entwarnung. Fotos / Text Anna Weinfurtner

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