Schwindegg – Das Landratsamt hatte die elf Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen eingeladen, um am Bürgerhaus das Stadtradeln zu eröffnen. Bei regnerischem Wetter fanden die Ansprachen im Gewölbesaal im Bürgerhaus statt. Trotz Regen war die Laune bestens. Schwindeggs Bürgermeister Roland Kamhuber freute sich, dass in Schwindegg das „Anradeln“ stattfinden konnte, vor dem Schloss, dem Wahrzeichen der Gemeinde. Schwindegg wurde ausgewählt als bester Teilnehmer mit den meisten geradelten Kilometern, die mit Unterstützung der Malawi-Hilfe Schwindegg zusammenkamen.
Die Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag erinnerte daran, dass der Landkreis zum elften Mal am Stadtradeln teilnehme. Elf Kommunen in elf Jahren – nach 31 Jahren sei das nicht mehr steigerungsfähig scherzte sie. Die teilnehmenden Kommunen sind Mühldorf, Haag, Ampfing, Waldkraiburg, Buchbach, Aschau, Heldenstein, Neumarkt-St. Veit, Rattenkirchen, Schwindegg und seit neuestem auch Kraiburg.
Was mit 50 Radlern sehr überschaubar begann, konnte bis heute auf 168 teilnehmende Teams ausgebaut werden. Das diesjährige Ziel sind 500.000 geradelte Kilometer.
Hintergrund des Stadtradelns ist der Klimaschutz, denn jeder geradelte Kilometer spart CO2 ein und gesund ist es auch. Im vergangenen Jahr konnten bereits 74 Tonnen CO2 eingespart werden. Schulklassen, Unternehmensteams und auch das Landratsamt radeln mit. Bei der Siegerehrung gibt es schöne Sachpreise zu gewinnen.
Ilse Preisinger-Sontag erklärte das Stadtradeln, das bis zum 1. Juli geht, offiziell für eröffnet und in einer Regenpause starteten die elf Bürgermeister zu einer Runde um Schwindegg. Angeführt wurden sie von Bürgermeister Roland Kamhuber, der mit dem Mühldorf-Mobil-Lastenrad Kraiburgs Bürgermeisterin Petra Jackl als Neumitglied zum Einsteigen einlud.
Der Einstieg ins Stadtradeln als Team oder als Einzelkämpfer ist jederzeit noch möglich. Alle Kilometer, egal ob zum Bäcker, ins Schwimmbad oder in die Arbeit fließen in die Kilometermeldung ein. Sie erfolgt online oder per Stadtradeln-App. Wenn die eigene Kommune nicht mitradelt, gehört man automatisch zum Landkreis, wo alle gefahrenen Kilometer zusammenfließen. sn