Griesstätt – Vorsicht geboten ist derzeit im Bereich des Kettenhamer Weihers in Griesstätt. Denn auf mehreren Bäumen wurde ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt. Die Gemeinde warnt deshalb bereits seit Donnerstag alle Besucher durch Beschilderung und mit Absperrungen durch Flatterbänder, die markierten Bereiche nicht zu betreten. Entdeckt wurden die acht Nester mit Raupen, die wegen ihrer giftigen Brennhaare Mensch und Tier gefährlich werden können, nach einem Tipp aus dem Landratsamt. Ein aufmerksamer Beobachter hatte dort den Befall gemeldet und dies wurde der zuständigen Gemeinde als Grundstückseigentümerin umgehend mitgeteilt. Die sorgte daraufhin umgehend für die nötigen Maßnahmen zur Absicherung. Da der Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner schwere allergische Reaktionen, Hautreizungen, Atemnot oder Bindehautentzündungen auslösen kann und es auch für neugierige Hunde, die mit herabfallenden
Gespinsten in Kontakt kommen könnten, lebensgefährlich werden könnte, ist besondere Vorsicht besonders für Badegäste geboten. Denn auch ein Baum auf der Liegewiese ist befallen. Deshalb empfiehlt es sich aus fachmännischer Sicht, unbedingt Abstand zu den betroffenen Bäumen zu halten, da auch der Wind Brennhaare der Raupen verteilen könnte. Da es sich beim Kettenhamer Weiher um eine Freizeiteinrichtung handelt, wurde auch nicht
ohne Grund amtlicherseits
eine hohe Risikostufe festgestellt. Voraussichtlich am nächsten Donnerstag, 18. Juni, werden die Gespinste mithilfe einer Hebebühne dann fachmännisch abgesaugt, so der Plan.