Politik und Kirchen würdigen Feuerwehr Winden

von Redaktion

Vier Tage lang feierte die Feuerwehr Winden ihr 150-jähriges Bestehen und das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr. Bei einem Festakt mit Gottesdienst und Festzug würdigten Ehrengäste den Einsatz der Floriansjünger für die Gemeinschaft.

Winden – Vier Tage lang feierte die Feuerwehr Winden in einem großen Festakt ihr 150-jähriges Bestehen und blickte zugleich auf 50 Jahre Jugendfeuerwehr zurück. Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer und Bürgermeister Dr. Florian Haas gratulierten zum „großartigen Einsatz“.

Am Festsonntag begleiteten 40 Vereine und 40 Fahnenabordnungen die Jubilare vom Zelt an der B12 im Kirchenzug auf die Wiese bei Oberndorf. Die Ehrengäste wurden auf Bierwägen der Brauerei Unertl und Forsting chauffiert.

Festlicher Gottesdienst
unter freiem Himmel

In einem farbenfrohen Bild reihten sich Fahnenträger und Gäste um den Altar, der mit Strohballen und Feuerwehremblemen geziert war. Pfarrer Pawel Idkowiak würdigte das „ganz besondere Jubiläum“ und betonte, dass über 150 Jahre Freiwillige bereit gewesen seien, ihre eigene Sicherheit hintanzustellen, um anderen zu helfen. Auf die Fürsprache des heiligen Florian bat er und um „Beistand in den Nöten unserer Tage“. Pfarrerin Ruth Nun sagte: „Wenn die Feuerwehr kommt, passiert etwas.“ Ihre verantwortungsvolle Aufgabe führe sie stets in ein Grenzgebiet zwischen Tod und Leben. Die Kollekte galt der Jugendfeuerwehr des Landkreises. Den ökumenischen Gottesdienst umrahmte der Oberndorfer Frauenchor, und die Ramsauer Trachtenblaskapelle beschloss ihn mit dem Tedeum.

Bei der Überreichung des Fahnenbandes würdigte die Vorsitzende Bianca Blabsreiter das Wirken der Windener Floriansjünger über 150 Jahre. Sie hätten dabei stets Gesundheit und Leben eingesetzt. Das Band solle die Wehr nun begleiten in guten und schlechten Zeiten.

Schirmherrin Sissi Schätz lobte den Zusammenhalt, „den man spürt“, und hob hervor, dass die Wehr aktuell „ganz modern aufgestellt“ sei. Wolfgang Brandlhuber von der Patenfeuerwehr Pyramoos übergab das dritte Fahnenband mit dem Wunsch, „die gegenwärtige Freundschaft möge nie wanken“.

Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer stellte fest, die Feuerwehr sei die lebendigste Bürgerbewegung des Landes, und sprach allen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen Dank für den großartigen Einsatz und die Jugendarbeit aus. Bürgermeister Dr. Florian Haas respektierte die lange Zeit des Bestehens und betonte, die Feuerwehr bilde eine Konstante, „egal wie sich die Gesellschaft verändert“: „Sie helfen und schützen.“ Der Verein sei für die Gemeinschaft da, kümmere sich um den Erhalt der Tradition und die Jugend: „Das prägt einen Ort.“ Den Windenern sei im Namen aller Bürger zu danken.

Positives Fazit und
starker Zusammenhalt

Rundum positiv fiel das Resümee der Vorsitzenden Bianca Blabsreiter aus. „Spitzenmäßig“ sei der Besuch am Freitag ausgefallen, „Superstimmung“ habe man zum Festabend am Samstag gehabt. Festsonntag und Abschlussessen am Montag hätten ebenfalls das Zelt gefüllt. Besonders erfreut zeigte sie sich über den „Zusammenhalt im Ort zur Vorbereitung des großen Jubiläums“: „Es ist schön, wenn man Hilfe braucht und es ist immer jemand da.“

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