Wasserburg – „Einmal Löwe, immer Löwe!“ So erschallte es beim Empfang der Fußballer des TSV 1880 Wasserburg im Foyer des Rathauses gleich mehrfach. Der Grund zum offiziellen Feiern, der Aufstieg der Herrenmannschaft in die Bayernliga, wurde dabei von viel Lob und Anerkennung begleitet. Aber auch ein Versprechen gab Abteilungsleiter Kevin Klammer ab: Er versprach der Stadt viele tolle Spiele in der kommenden Saison, zu der die Vorbereitungen bereits laufen.
An die vergangenen, oft dramatischen Spiele auf dem Weg in die Bayernliga erinnerte Bürgermeister Bastian Wernthaler in seinem Grußwort. Er dankte allen, die zum Erfolg beigetragen hatten – vor allem aber der Mannschaft, die sich stets als echtes Team auf dem Platz präsentiert, zusammengehalten, Kritik ertragen und immer an den Erfolg geglaubt habe.
Namentlich nannte er auch die unermüdlich Tätigen im „Mehrgenerationenhaus der Wasserburger Löwen“: Kevin Klammer, Hans Hain, Michael Stürmlinger, Thomas Urbaneck und Helmut Räumer. Die Wasserburger Löwen bezeichnete Wernthaler als Aushängeschild, Vorbild und ganz wichtigen Teil der städtischen Sportlandschaft. Unvergessen seien auch die Verdienste des verstorbenen Sponsors und ehemaligen Sportreferenten Markus Bauer, der einen großen Anteil am Erfolg gehabt habe.
Sein Nachfolger im Stadtrat, Willy Atzenberger, gratulierte zum Aufstieg und lobte die mit viel Arbeit und Zeit erarbeitete tolle Leistung sowie den Zusammenhalt. Andreas Bonholzer erinnerte an das nun 50-jährige Sponsoring der Sparkasse und daran, dass die Fußballer in der Vergangenheit stets über den Sport hinaus positiv gewirkt hätten – unter anderem zu Corona-Zeiten, als das Sportheim als Teststation zur Verfügung gestellt worden war.
Leo Bauer, der für die Privatmolkerei Bauer als langjährigem Sponsor sprach, aber sichtlich bewegt auch für seinen verstorbenen Vater, gratulierte ebenfalls zum geschafften Aufstieg. Er appellierte an alle Fußballer: „Bleibt, wie ihr seid, gemeinschaftlich stark mit Teamgeist!“ Denn Fußball sei eben doch mehr als nur ein Spiel.
Letztlich saß man noch länger bei Schnittchen und vom Bräu im Moos gesponserten Getränken zusammen und genoss bei den draußen herrschenden tropischen Temperaturen den gemeinsamen Erfolg an einem der wohl kühlsten Orte der Stadt.