Schnaitsee – Es ist eine Tradition, die auch in der laufenden Wahlperiode fortgeführt werden soll, sagte Bürgermeister Thomas Schmidinger zu Beginn der jüngsten Bauausschuss-Sitzung.
Bevor sich die Mitglieder im Sitzungssaal einfinden, nehmen sie in der Regel wichtige Projekte direkt vor Ort in Augenschein. So auch vor dem jüngsten Treffen, bei dem die Verlegung der TS20 an der sogenannten Rumeringer Kreuzung besichtigt wurde.
Grund für die Bauarbeiten ist, dass die Kreuzung als Unfallschwerpunkt gilt. Daher wird ein Teil der Kreisstraße TS20 verlegt. Konkret wird der bisherige Anschlusspunkt an die Staatsstraße 2360 nach Norden verschoben, um die gefährliche Kreuzungssituation aufzulösen. Eine neu errichtete Linksabbiegespur auf der St2360 ermöglicht Fahrzeugen aus Richtung Mühldorf künftig ein sicheres Einbiegen, ohne den fließenden Verkehr zu behindern. Der Ausschuss überzeugte sich vor Ort vom aktuellen Baufortschritt. Zwar läuft der Straßenneubau auf Hochtouren, doch Autofahrer müssen weiterhin Geduld aufbringen: Die Vollsperrung der TS20 musste jüngst bis zum 6. Juli verlängert werden. Im Anschluss verlagern sich die Arbeiten auf die Staatsstraße 2360, die vom 29. Juni bis zum 7. August voll gesperrt werden muss. Die Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist aber weiterhin für Mitte August geplant.
Nach dem Ortstermin ging es im Sitzungssaal zügig voran. Den Anfang machte ein Bauvorhaben in der Kramerstraße in Harpfing. Für die Neuerrichtung eines Betriebsleiterwohnhauses mit integrierter Doppelgarage war eine Erhöhung der seitlichen Wandhöhe von 6,60 auf 6,95 Meter beantragt worden. Da das Vorhaben sich einwandfrei in die Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist, erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Ebenfalls reibungslos passierte den Ausschuss der Anbau und die Erweiterung eines bestehenden Hallengebäudes in Schmidham. Auch für die Errichtung einer Lagerhalle als Ersatzbau mit Heizraum und Hackschnitzellager in Thal gab es grünes Licht. Genau wie für eine Maßnahme in der Wasserburger Straße. Dort sollen in einem Gebäude eine Heizzentrale und ein Hackschnitzelbunker neu gebaut werden. Außerdem ist geplant, Ausstellungsflächen in Büro-, Sanitär-, Technik- und Lagerräume umzufunktionieren.
Problemlos ging es dann bei der Cunostraße weiter. Hier soll auf einer bislang unbebauten westlichen Teilfläche im Innenbereich ein neues Einfamilienwohnhaus mit Carport und Garage entstehen.
Ein weiterer Ersatzbau beschäftigte die Räte schließlich in der Mühldorfer Straße bei Waldhausen. Dort wird eine Garage mit Hackschnitzellager und Heizungsraum errichtet. Hier erklärten die Mitglieder des Bauausschusses ebenso ihr Einvernehmen. hin