Wasserburg – Rund 40 Teilnehmer sind zum zweiten KI-Meetup Wasserburg im „Das Wasserburg Hotel“ zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand diesmal der praktische Einsatz von künstlicher Intelligenz im Einzelhandel – von neuen regulatorischen Rahmenbedingungen bis zu konkreten Werkzeugen, die schon heute Verwaltungs- und Marketingaufgaben spürbar entlasten. Drei Vorträge spannten den Bogen von der Regulierung bis zur Anwendung: Der Vortrag „KI im Einzelhandel“ von Sebastian Kaiser beleuchtete, was die ab August 2026 geltenden EU-Vorgaben für den Handel konkret bedeuten. Der Vortrag „Aufmerksamkeit kann man nicht wegklicken“ von Stefan Gartner zeigte, warum die Kombination aus KI und Printmailings mehr leisten kann als digitale Kanäle allein. Der Vortrag „KI-gestützt lokale Werbung und Marketing umsetzen“ von Stefan Antonelli widmete sich der Frage, wie KI Zielgruppen präziser erreicht, Besonders prägend war die Mischung im Publikum: Vertreter aus dem Einzelhandel, Verbandsmitglieder, Agenturen und Freelancer, KI-Erfahrene ebenso wie Neueinsteiger. Entsprechend lebhaft fielen die Diskussionen aus.
Viele Unternehmen hätten die Relevanz des Themas längst erkannt und nutzten das Meetup nun als Ausgangspunkt, um selbst aktiv zu werden und sich auszutauschen. „Das Thema KI ist in der Region angekommen, aber vielen Unternehmen fehlte bislang ein Ort, um es greifbar zu machen“, sagt Sebastian Kaiser, Mitorganisator des KI-Meetups.
Das nächste KI-Meetup findet am 24. September erneut im Wasserburg Hotel statt. Schwerpunkt ist „Agentic AI“, also der Einsatz von KI-Agentensystemen. Anmeldung und weitere Informationen unter ki-meetup.com.