Krisenplan für Stromausfall aufgestellt

von Redaktion

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat der Gemeinderat in Reichertsheim einstimmig einen Krisenplan für einen lang anhaltenden Stromausfall beschlossen. Der Plan regelt alles für die Sicherheit, von der Notstromversorgung bis zu wichtigen Anlaufstellen.

Reichertsheim – Über den Krisenplan des Landkreises Mühldorf „Zur Bewältigung eines flächendeckenden, lang anhaltenden Stromausfalls“ sprach der Reichertsheimer Gemeinderat in seiner Sitzung. Zu bilden sei ein Krisenstab mit dem Bürgermeister an der Spitze. In der Grundschule soll die Kommunikation aufrechterhalten, die Hilfe koordiniert und die Versorgung der Bürger organisiert werden.

SOS-Punkt zieht
ins Feuerwehrhaus

Nach Beratungen habe sich herausgestellt, dass der sogenannte SOS-Punkt vom Rathaus besser in das Feuerwehrhaus umzieht. Darüber hinaus sind Einrichtungen festgelegt worden, die Notstrom benötigen. Das sind neben den beiden Feuerwehren die Schule und die Kläranlagen. Im nächsten Schritt geht es um die ausreichende Notstromversorgung. Zwei Bürger stellen zur Freude des Gemeinderats im Krisenfall Generatoren zur Verfügung. Weiter gibt es zwei sogenannte Leuchttürme, einer in der Ramsauer Schule und der andere im Reichertsheimer Feuerwehrhaus, hier ausgestattet mit Tischen und Stühlen und Platz für Feldbetten. Bis zu 72 Stunden könnte bei einem Stromausfall der Wasserzweckverband Trinkwasser bereitstellen. Erwähnt sind auch Reserven von Diesel für die Generatoren. Zudem sind im Krisenplan Ansprechpartner in der Verwaltung, bei der Feuerwehr und dem Bauhof bestimmt. Einstimmig wurde dieser Plan beschlossen.

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