Deutlicher Anstieg der Einnahmen aus Grundsteuern

von Redaktion

Jahresrechnung für 2025 im Soyener Gemeinderat vorgestellt – 1,3 Millionen Euro Schulden

Soyen – Die Jahresrechnung aus 2025 ist dem Soyener Gemeinderat in seiner Sitzung vorgestellt worden. Kämmerer und Geschäftsleiter Georg Machl erläuterte die Zahlen.

Zuführung deutlich
gestiegen

Das gesamte Haushaltsvolumen von 15 Millionen Euro sei um 34 Prozent unterschritten worden, teilte der Kämmerer mit. Der Grund dafür liege in Investitionen, die sich doch erst später finanziell bemerkbar machen. Erfreulich sei auf jeden Fall die um 536.000 Euro gestiegene Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt, die klettert damit auf 663.000 Euro.

Gestiegen sind die Einnahmen durch die Grundsteuern um 57 Prozent nach einem Rückgang im Vorjahr von 17 Prozent. So erreichte die Grundsteuer A 28.000 Euro, B kam auf 398.000 Euro und die Gewerbesteuer auf nahezu 1,3 Millionen Euro. Letzteres bedeutet leider ein Rückgang, denn vom Ansatz her hätten es 172.000 Euro mehr sein sollen. Im Steigen ist hingegen die Einkommensteuerbeteiligung begriffen, sie erreichte gut 2,2 Millionen Euro. Einerseits erhält die Gemeinde 846.000 Euro Schlüsselzuweisung, muss jedoch andererseits 1,8 Millionen Euro Kreisumlage bezahlen.

220.000 Euro flossen in den Vermögenserwerb, 512.000 Euro in Hochbaumaßnahmen, 1,1 Millionen in den Tiefbau und um 117.000 Euro haben sich Kredite reduziert. Die Schulden betrugen Ende letzten Jahres knapp 1,3 Millionen Euro, in der Rücklage befanden sich 3,3 Millionen Euro. Die sind allerdings für Investitionen verplant wie etwa die Dorferneuerung und der Neubau des Kindergartens.

Dabei, teilte der Kämmerer weiter mit, habe das Landratsamt den finanziellen Spielraum des Haushaltes „als ungünstig“ bezeichnet und schon früher höhere Hebesätze vorgeschlagen. Dem wollte der Gemeinderat jedoch angesichts der Grundsteuerreform nicht folgen, um eine doppelte Anhebung zu vermeiden.

Aufgrund der gesunkenen Gewerbesteuer werden für kommende Maßnahmen, darunter die Sanierung der Deponiestrecke, der Ausbau der Grundschule und die Renovierung des Feuerwehrhauses, absehbar Kredite erforderlich.

Im nächsten Schritt befasst sich der Rechnungsprüfungsausschuss mit den Zahlen.

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