19 Betretungsverbote ausgesprochen

von Redaktion

Polizei zieht nach Altstadtfest positive Bilanz

Mühldorf – Trotz mehrerer Zwischenfälle zieht die Polizei nach dem Altstadtfest eine positive Bilanz. Die Vorbereitung des Einsatzes lief laut Polizei seit mehreren Monaten in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und dem Ordnungsamt der Kreisstadt. Auf polizeilichen Vorschlag hin erließ die Kreisstadt im Vorfeld insgesamt 19 Betretungsverbote für die Veranstaltung. Wegen der Hitze strömte die große Mehrzahl der Besucher erst ab etwa 21 Uhr auf die Veranstaltungsfläche am Stadtplatz.

Bereits gegen 19 Uhr entwickelte sich im Bereich des Inn-Stadt-Parks aus einem verbalen Streit zwischen mehreren jugendlichen Mühldorfern eine Körperverletzung. Dabei wurden auch Bedrohungen ausgesprochen. Ein 16-Jähriger wurde im Gesichtsbereich leicht verletzt.

Gegen 21 Uhr sprach eine 13-Jährige aus dem Landkreis Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes an. Im Zuge der polizeilichen Abklärungen gab sie an, im Bereich der Luitpold-Allee von einem etwa 16-jährigen Unbekannten am Oberkörper und am Gesäß berührt worden zu sein.

Gegen 23.15 Uhr spuckte ein bis dahin unbekannter Täter einer 21-jährigen Besucherin auf die Hand sowie die Stirn. Zeugen beobachteten den Vorfall. Der Fall wurde zur Anzeige gebracht. Laut Polizei liegen zur Person des Unbekannten hinreichende Ermittlungsansätze vor.

Kurz nach Mitternacht konnte am Stadtplatz eine verbale Streitigkeit geschlichtet werden. Ein 25-jähriger Mühldorfer erhielt einen Platzverweis. Da er wenig später erneut auf dem Veranstaltungsgelände angetroffen wurde, ordneten die Einsatzkräfte eine Gewahrsamnahme bis zum Veranstaltungsende an.

Im Umfeld der Veranstaltung führte die Polizei zahlreiche Personen- und Jugendschutzkontrollen durch, die ohne weitere Beanstandungen blieben. Einige Falschparker in Bereichen mit angeordneten Stationierungsverboten wurden gebührenpflichtig verwarnt. Das Bayerische Rote Kreuz verzeichnete im Sanitätsdienst insgesamt 13 Behandlungen.

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