Au – Das Franziskushaus in Au am Inn hat sein jährliches Sommerfest gefeiert – ein Zusammensein mit ganz besonderer Note. Obwohl das Wetter am Morgen nach dem nächtlichen Gewitter noch unsicher war, gingen die Temperaturen wieder deutlich nach oben, und bei idealem Sommerfestwetter konnte Michaela Obergrußberger, Geschäftsführerin der Franziskushaus Au am Inn gemeinnützigen GmbH, um 17 Uhr die Veranstaltung eröffnen und zusammen mit Schwester Domenika von den Franziskanerinnen und dem stellvertretenden Landrat Franz Fischer bereits zahlreiche Besucher begrüßen.
Buntes Programm und
kulinarische Vielfalt
Sie dankte allen, die es durch ihren Einsatz auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht hatten, dass dieses ganz besondere Ereignis in Au am Inn stattfinden konnte. Dass es in der Tat wieder eine „große Gemeinschaftsleistung aller Mitarbeitenden aus sämtlichen Bereichen und zahlreicher Ehrenamtlichen aus der Region“ war, wurde auch jedem Besucher bewusst, sobald er einmal über das weitläufige Festgelände geschlendert war.
Hüpfburg
und Spielstraße
Neben einem umfassenden kulinarischen Angebot, das keine Wünsche offenließ, gab es ein Unterhaltungsprogramm für alle Altersstufen, angefangen bei einer Hüpfburg und einer 20 Stationen umfassenden Spielestraße auf dem Allwetterplatz der Schule, über Kasperltheater in der Turnhalle bis hin zum Auftritt der Bragada-Trommelgruppe aus Waldkraiburg und der Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Reichertsheim.
Und dass das ABM-Orchester aus Attl mit einer breiten Palette von Oldies und neueren Songs das Fest musikalisch-beschwingt begleitete, hatte ohnehin Tradition.
Publikumsmagnet auch für Menschen mit Handicap
Doch das ist immer noch nicht das ganz Besondere des Auer Sommerfestes: Es ist ein Publikumsmagnet auch für Menschen mit Handicap, die etwa ein Drittel der Besucher ausmachen. Aus allen Teilen der näheren und weiteren Region kommen Menschen mit Behinderung mit ihren Familien nach Au am Inn, um sich dort gemeinsam mit allen Besuchern zu freuen, unbeschwert in einer geschützten und wertschätzenden Umgebung zu feiern und sich wiederzusehen.
Menschen, die
vor Freude strahlen
Immer wieder fällt man einander in die Arme, und überall sieht man Menschen, die vor Freude strahlen und mit der Musik mitgehen. Und genau das dürfte es sein, woraus die zahlreichen Helfer ihre Motivation schöpfen, alljährlich dieses aufwendige Fest auszurichten, und es ist sicherlich auch das, was so viele Menschen aus Au am Inn und Umgebung an diesem ganz besonderen Tag zu diesem außergewöhnlichen Fest führt, dessen Reinerlös natürlich wieder den Kindern und Jugendlichen des Franziskushauses zugutekommt.
Am Ende zieht
ein Gewitter auf
Nachdem die Veranstaltung um 20 Uhr noch gut besucht war, bliebe zu wünschen, dass die vielen helfenden Hände am Schluss dieser gelungenen Veranstaltung es noch geschafft haben, alles Wichtige rechtzeitig vor dem dann doch aufziehenden Gewitter in Sicherheit zu bringen.