Pristina – Zum 20. Todestag von Mutter Teresa (1910 bis 1997) am Dienstag in einer Woche erhält die Kathedrale im kosovarischen Pristina den Namen der Ordensgründerin. Das 2010 geweihte Gotteshaus im Zentrum der Hauptstadt heißt ein Jahr nach der Heiligsprechung der „Mutter der Armen“ künftig offiziell „Mutter-Teresa-Kathedrale“. Papst Franziskus ernannte für die Feierlichkeiten den albanischen Kardinal Ernest Simoni (88) zum Sondergesandten. Die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa wurde als Agnes Gonxha Bojaxhiu in der heutigen mazedonischen Hauptstadt Skopje geboren. Ihre Mutter war Albanerin aus dem heutigen Kosovo. „Mutter Teresa ist eine Tochter, Schwester und Mutter unseres Volkes“, sagte der Apostolische Administrator von Prizren, Bischof Dode Gjergji. Er erinnerte daran, dass Mutter Teresa im 60 Kilometer von Pristina entfernten Wallfahrtsort Letnica ihre Berufung zur Missionarin erfahren habe. Der Grundstein für die Kathedrale wurde 2005 gelegt. Seit 2010 finden dort auch Gottesdienste statt. Fertiggestellt ist das Gebäude noch nicht. kna