Lob für US-Katastrophenschutz

von Redaktion

Washington/Jacksonville – Die Zahl der Toten durch den Hurrikan „Irma“ in den USA stieg auf mindestens 19. Die vergleichsweise niedrige Zahl von Todesopfern durch „Harvey“ und „Irma“ geht Experten zufolge auch auf Verbesserungen im Katastrophenschutz zurück. „Es gibt keinen Zweifel, dass wir besser geworden sind“, sagte Brian Wolshon, Spezialist für Bevölkerungsschutz. Vor allem die Terroranschläge des 11. September 2001 und der Hurrikan „Katrina“ hätten Verbesserungen angestoßen. Andere Experten nennen bessere Wettervorhersagen, neue Vorschriften für Hurrikan-sicheres Bauen und bessere Mobiltechnologie als Gründe für die geringere Opferzahl.

„Irma“ zog an der stark besiedelten Küstenregion um Miami vorbei. Jedoch stehen weiterhin Gebiete im Südosten der USA unter Wasser, etwa die Großstadt Jacksonville. US-Präsident Trump will heute zerstörte Orte in Florida besuchen.

In einem Pflegeheim in Hollywood nördlich von Miami sind nach Angaben der Bürgermeisterin wegen einer defekten Klimaanlage sechs Insassen gestorben. Während des Sturms „Irma“ und eines Stromausfalls habe es einen Generatordefekt gegeben. Dem Sender „CBS“ zufolge erlitten die Menschen eine Gasvergiftung.

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