Aus Furcht vor einem Ausbruch des Vulkans Mount Agung haben sich auf der indonesischen Ferieninsel Bali inzwischen annähernd 50 000 Menschen in Sicherheit gebracht. 62 000 Menschen weigern sich aber, das Gebiet zu verlassen. Die Sorge vor einer unmittelbar bevorstehenden Eruption führt in der Region zu immer mehr Gerüchten: In den sozialen Netzwerken kursierten am Montag zahlreiche Bilder, die vermeintlich schon den Ausbruch zeigen – nach Angaben der Behörden handelt es sich dabei jedoch um Fälschungen. Reisende mit dem Ziel Bali sollten sich mit ihrem Veranstalter in Verbindung setzen. Darauf weist das Auswärtige Amt in Berlin hin. Urlauber in den betroffenen Gebieten auf der indonesischen Insel sollten außerdem lokale Medien verfolgen und den Anweisungen der Behörden Folge leisten. Der Vulkan brach zuletzt 1963 aus. Mehr als 1100 Menschen starben.