Riesen-Eisberg von Gletscher abgebrochen

von Redaktion

Die Grafik zeigt den Weg des gigantischen Eisbergs mit Namen C28 vom Mertz-Gletscher in Richtung der Pinguin-Kolonie in der Nähe der Forscherstation Dumont D’Urville. Die Wissenschaftler untersuchen die beiden Pinguinarten, die in der Antarktis leben: Kaiserpinguine und Adeliepinguine. Bisher wurden über 240 Kolonien von Adeliepinguinen gezählt, von denen 49 schrumpfen. Bis 2026 wird geschätzt, dass die Population von derzeit zehn auf acht Millionen sinkt. Es ist bekannt, dass Dicke und Ausdehnung des Eises von Jahr zu Jahr schwanken, doch die Klimaerwärmung scheint die Extreme zusätzlich zu verstärken.

Adeliepinguine wandern jedes Jahr bis zu 13 000 Kilometern, da sie der Sonne rund um die Antarktis folgen. Erst zur Paarungszeit kommen sie von den Eisschollen im Meer zurück ans Festland, wo sie Kolonien bilden und gemeinsam brüten. Sie können 40 bis 70 Zentimeter groß, 3,5 bis sechs Kilo schwer und bis zu 20 Jahre alt werden. Die flugunfähigen Vögel können 175 Meter tief tauchen.

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