Menschen aus aller Welt

von Redaktion

Eine Palästinenserin hat im Gazastreifen siamesische Zwillinge zur Welt gebracht. Die Mädchen seien an Bauch und Becken zusammengewachsen und müssten dringend außerhalb des Palästinensergebiets operiert werden, sagte der Chef der Geburtenstation des Schifa-Krankenhauses von Gaza-Stadt, Allam Abu Hamda. Im Gazastreifen könne der Eingriff nicht vorgenommen werden. Nach Angaben des Chefarztes war der Zustand der beiden Mädchen stabil. Sie hatten demnach ein gemeinsames Bein, aber getrennte Herzen und Lungen. Vor knapp einem Jahr waren schon einmal im Gazastreifen siamesische Zwillinge geboren worden. Die Schwestern überlebten jedoch nicht – in dem seit einem Jahrzehnt von Israel abgeriegelten Palästinensergebiet konnte ihnen nicht medizinisch geholfen werden.

John Craig, australischer Taucher, ist im offenen Meer einem Hai entkommen, indem er kilometerweit zurück zur Küste schwamm. Craig berichtete dem Fernsehsender Channel Nine, sein Boot sei vor der westaustralischen Küste von der starken Strömung weggetrieben worden. Dann habe er gesehen, dass ein vier Meter langer Tigerhai nur eine Armlänge entfernt war. „Ich muss zugeben, dass ich zu dem Zeitpunkt dachte, es wäre vorbei mit mir“, sagte Craig. Schließlich sei er mehr als sieben Kilometer vom Festland entfernt gewesen. Mit seiner Harpune bewaffnet und von dem Tigerhai verfolgt habe er sich jedoch schwimmend auf den Weg gemacht – irgendwann habe er den Hai abgehängt.

Choi Siwon, südkoreanischer Popsänger, hat sich zerknirscht über den Tod einer Frau gezeigt, die nach einem Biss des Hundes seiner Familie gestorben war. „Ich beuge mein Haupt und entschuldige mich bei der trauernden Familie“, schrieb der Sänger der Band Super Junior bei Instagram. „Ich fühle mich in hohem Maße verantwortlich.“ Der Hund, eine Französische Bulldogge namens Buxy, hatte während eines Spaziergangs mit Chois Vater eine 53-jährige Nachbarin attackiert. Sie starb in der Folge an einer Blutvergiftung.

Vor fast hundert Jahren hat Physik-Genie Albert Einstein einem Dienstboten in Japan zwei handschriftliche Noten zugesteckt – heute sollen sie in Jerusalem versteigert werden. Einstein hatte dem Boten die beiden Zettel 1922 im Tokioter Hotel Imperial während einer Vortragsreise überreicht – möglicherweise als eine Art Trinkgeld. Sie enthalten Gedanken des Nobelpreisträgers über das Streben nach Glück: „Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.“ Die zweite Botschaft ist eingängiger, sie lautet: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“

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