Die US-Universität Harvard hat Superstar Elton John für sein humanitäres Wirken ausgezeichnet. Er habe sich seit Langem dafür eingesetzt, „die Aufmerksamkeit auf die Prävention und Behandlung von HIV und Aids zu lenken und dies auch finanziell unterstützt“, heißt es in der Laudatio. „Nichts ist tief gehender oder mächtiger, als unsere gemeinsame Menschlichkeit zu erkennen“, sagte der 70-Jährige in seiner Dankesrede. Der Menschlichkeitspreis wird im Namen des Harvard-Gründers Peter John Gomes verliehen.
Die Stiftung des Musikers hat seit 1992 mehr als 385 Millionen US-Dollar (umgerechnet mehr als 330 Millionen Euro) gesammelt. John sagte, sein Leben habe sich verändert durch ein Treffen mit Ryan White: Der Jugendliche war durch eine Bluttransfusion mit dem HI-Virus infiziert worden. John erzählte, er habe zeitweise seine eigene Menschlichkeit verloren „im Sumpf aus Überfluss, Drogen, Alkoholsucht, einer Essstörung und Egozentrik“. Das Treffen mit dem erkrankten Jugendlichen „hat mich dazu gebracht, mein eigenes Leben zu ändern“.
Der britische Metal-Rocker Ozzy Osbourne hat seine Abschiedstournee angekündigt. Die Leute fragten ihn immer wieder, wann er in Rente gehe, erklärte der 68-Jährige am Montag. Die am 5. Mai kommenden Jahres in Mexiko beginnende Welttournee werde seine letzte sein, „auch wenn ich vielleicht noch mal die eine oder andere Show machen werde“. Die Tournee soll über Südamerika nach Europa führen und in Nordamerika zu Ende gehen.
Osbournes frühere Band Black Sabbath hatte im Februar in ihrer Heimatstadt Birmingham in England ihr Abschiedskonzert gegeben. Frontmann Osbourne war 1979 wegen seines Drogenkonsums aus der Band geflogen und machte anschließend als Solokünstler weiter.
Weltrekord-Sprinter Usain Bolt hat noch keine Kinder, setzt aber schon große Hoffnungen in sie. Dem Magazin „Playboy“ sagte er auf die Frage, ob je ein Mensch seine Weltrekorde brechen werde: „Das wird bestimmt sehr hart. Aber ja, ich denke, einer wird das schaffen. Und zwar mein Sohn. Er wird meinen Rekord brechen.“ Dass er nach seinem Karriereende eine Familie gründen will, hat der 31-Jährige bereits mehrfach betont. Priorität Nummer eins hat allerdings etwas anderes: „lange Urlaub machen und mich entspannen“.