Brügge – Das im Sommer vor der belgischen Küste entdeckte deutsche U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg ist identifiziert. Im vorderen Teil wurde ein Messingschild mit dem Namen des Bootes gefunden: UB-29. Dies teilte Carl Decaluwé, der zuständige Gouverneur von Westflandern, am Dienstag in Brügge mit. Anhand alter Besatzungslisten wisse man nun auch, dass sich 22 und nicht wie zunächst vermutet 23 Besatzungsmitglieder an Bord befanden.
Das Wrack der UB-II-Klasse für den küstennahen Einsatz war im Juni in der Nähe der belgischen Küstenstadt Ostende entdeckt worden. Nach der Identifikation des Bootes sollen nun aber auch die Identität der Opfer geklärt und deren Nachfahren informiert werden.