Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder Charles Manson ist Berichten zufolge wieder im Krankenhaus. Über den Gesundheitszustand des 83-jährigen ehemaligen Sektenführers mit eingeritztem Hakenkreuz auf der Stirn machen die Behörden laut US-Medien keine genauen Angaben. Das Prominentenmagazin „TMZ“ hatte berichtet, Mansons Zustand verschlechtere sich zusehends. Bereits im Januar musste er demnach wegen schwerer Darmblutungen im Krankenhaus behandelt werden. Eine Sprecherin der Gefängnisbehörde Kaliforniens sagte der Zeitung nur, Manson sei noch am Leben, wollte aber zum Schutz der Privatsphäre des Häftlings keine weiterführenden Angaben machen. 1969 hatte der damals 34-Jährige mehrere Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den insgesamt sieben Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. Manson gilt als einer der berüchtigtsten Mörder der US-Geschichte. Er war nicht selbst am Tatort – im Mordprozess stellte ihn die Staatsanwaltschaft als satanisches Monster und Drahtzieher dar, dem seine Anhänger bedingungslos gefolgt seien.
Rund 15 Monate nach der viel beachteten Verurteilung des Models Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung ist das Urteil rechtskräftig. Lohfink müsse die in erster Instanz festgelegte Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro sowie die Verfahrenskosten zahlen, teilte eine Sprecherin des Amtsgerichts Berlin Tiergarten am Donnerstag mit. Lohfink hatte zwei Männer wiederholt der Vergewaltigung bezichtigt – zu Unrecht, wie das Gericht befand. Die Verteidiger Lohfinks wiesen das Urteil als falsch und die 80 Tagessätze über je 250 Euro als zu hoch zurück. Mitte Februar dieses Jahres bestätigte das Berliner Kammergericht das Urteil in einem Revisionsverfahren. Die Festsetzung der Tagessatzhöhe auf Grundlage von Lohfinks Einkommen sei einer anderen Abteilung des Amtsgerichts übertragen worden, teilte die Gerichtssprecherin mit. Demnach führte das Amtsgericht in den vergangenen Monaten eigene Ermittlungen zu Lohfinks wirtschaftlichen Verhältnissen und fragte auch bei Fernsehsendern nach. In der Folge sei der Tagessatz über 250 Euro bestätigt worden. Lohfinks Verteidigung habe dem inzwischen zugestimmt.