Immer brav „Danke“ sagen: In der letzten Pressekonferenz vor dem US-Erntedankfest sollten Journalisten auflisten, wofür sie dankbar waren, bevor sie ihre Fragen stellen durften. Die Pressesprecherin von Präsident Donald Trump, Sarah Huckabee Sanders, hatte diese Regel für das Pressegespräch am Montag (Ortszeit) ausgegeben.
Sie selbst sei dankbar für ihre Familie, ihren Glauben, dass sie für Trump arbeiten dürfe und für „jeden von euch hier im Raum“, sagte Sanders. Die meisten Reporter machen anstandslos und teils humorvoll mit. Die ABC-Korrespondentin Cecilia Vega betonte, sie sei dankbar für den ersten Verfassungszusatz. Dieser schreibt die Pressefreiheit fest. Eine andere Journalistin sagte, sie sei „dankbar, dass ich jeden Tag hier sitzen darf, um Ihnen Fragen zu stellen“. Er sei dankbar, dass er die zwölftägige Asien-Reise von Präsident Trump überlebt habe und wieder daheim sei, sagte ein Reporter.
Nachdem sechs tschechische Touristen im „Borat“-Look in Kasachstan eine Strafe zahlen mussten, will der Komiker Sacha Baron Cohen (46) ihnen das Geld erstatten. Der Brite wandte sich am Dienstag auf Facebook an seine „tschechischen Kumpel“: „Schickt mir eure Kontaktdaten und einen Beweis, dass ihr es wart, und ich zahle für euch die Strafe“, stand auf seiner Seite.
Die Touristen hatten sich als Klamaukfigur „Borat“ verkleidet, deren Erfinder Cohen ist. Sie kreuzten vor anderthalb Wochen in der kasachischen Hauptstadt Astana in spärlichen neongrünen Badeanzügen, sogenannten „Mankinis“, auf. Die Polizei fand das örtlichen Medienberichten zufolge gar nicht witzig: Wegen öffentlicher Ruhestörung wurden die Tschechen demnach auf die Wache mitgenommen und zur Zahlung von umgerechnet knapp 60 Euro verdonnert. Im Internet gab es zahlreiche positive Reaktionen auf Cohens Angebot wie „Er ist ein Held“ oder „,Borat‘ braucht eine Fortsetzung“.