Meerbusch – Dem Zugunglück im nordrhein-westfälischen Meerbusch mit mehr als 40 Verletzten sollen Kommunikationspannen zwischen zwei Stellwerken vorangegangen sein. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete, der Fahrdienstleiter des Stellwerks in Meerbusch-Osterath habe seinem Kollegen im Stellwerk Weißenberg auf dessen Anfrage eine falsche Information übermittelt: Der Gleisabschnitt, den der später verunglückte Regionalexpress befahren wollte, sei frei. Dort stand jedoch der Güterzug.