Mit 2500 LEDs hat Bastler Alexander Frank seinen VW-Bulli in ein leuchtendes Unikat verwandelt. Der KFZ-Gutachter aus Wunstorf bei Hannover lässt seinen „Lichter-Bulli“ mit drei Lichterketten mit einer Gesamtlänge von 250 Metern erstrahlen. „Nach fünf Stunden Arbeit war ich schon fertig“, sagte Frank. Eine zusätzliche Autobatterie versorgt die Lichterketten mit Strom. Kurz vor Weihnachten machte sich der Bastler mit seiner Frau auf Jungfernfahrt nach Hannover. „In der Stadt waren wir natürlich die Attraktion“, erzählte Frank. Passanten blieben stehen, fotografierten sich vor dem VW. Auch die Polizei stoppte den „Lichter-Bulli“. Statt einem Strafzettel habe es aber Lob gegeben. So einen Wagen hätten sie noch nicht gesehen.
Mehr als 300 Schauspielerinnen, Autorinnen, Regisseurinnen und andere Frauen aus der US-Unterhaltungsindustrie haben eine Initiative gegen sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz gestartet. Dazu gehören unter anderen Schauspielerinnen wie Cate Blanchett, Natalie Portman und Meryl Streep, die Universal Pictures-Vorstandsvorsitzende Donna Langley und die Autorin Gloria Steinem. In einem Brief forderten sie ein Ende der Straflosigkeit für Täter und Arbeitgeber in Fällen sexueller Belästigung oder sexueller Gewalt – nicht nur in Hollywood, sondern auch in schlechter bezahlten Branchen. Die Initiative Time’s Up (Die Zeit ist reif) umfasst auch die Schaffung eines Rechtshilfefonds für weibliche wie männliche Opfer sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Von geplanten 15 Millionen Dollar (12,5 Millionen Euro) für den Fonds wurden bereits 13,4 Millionen Dollar eingesammelt.
Ex-Beatle Ringo Starr und Barry Gibb, einziges noch lebendes Mitglied der Band Bee Gees, sind bei den traditionellen britischen Neujahrs-Ehrungen in den Ritterstand erhoben worden. Neben den beiden Musik-Legenden wurde die Ehre unter anderen auch dem Schauspieler Hugh Laurie, der Tänzerin Darcey Bussell und dem Rapper Wiley zuteil. Bandkollege Paul McCartney darf sich schon seit 1997 „Sir“ nennen. Es sei „an der Zeit gewesen“, dass auch Starr geehrt werde, sagte McCartney.