Kopenhagen – Der dänische Erfinder Peter Madsen hat die schwedische Journalistin Kim Wall laut der Staatsanwaltschaft gefesselt und gefoltert, bevor er sie auf seinem U-Boot ermordete. Der 47-Jährige habe die Frau gefesselt, auf sie eingeschlagen und ihr Stichwunden zugefügt, heißt es in der Anklageschrift. Allein 14 seien in Walls Genitalbereich festgestellt worden. Danach soll Madsen die 30-jährige Journalistin getötet und ihre Leiche zerstückelt haben. Die Teile warf er in die Koge-Bucht vor Kopenhagen. Wall hatte Madsen im August für ein Interview besucht. Am 10. August verschwand die 30-Jährige spurlos, später wurde ihr Torso entdeckt. Madsen bestreitet alles. Der Prozess soll im März beginnen. afp