Der im Jahr 1991 gestorbene Sänger Roy Black konnte sich nach Angaben von Kultmoderator Dieter Thomas Heck nie über seine Erfolge im Schlagerbereich freuen. Ihm sei nie klar gewesen, „dass seine samtweiche Stimme nun mal besser zu sanften Titeln passte als zu Rock’n’Roll“, sagte Heck der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Roy Black habe lieber Rockmusik machen wollen und sehr darunter gelitten, dass er Schlager singen musste, berichtete der ehemalige Showmaster der ZDF-„Hitparade“. Andere Sänger hätten sich darum gerissen, „aber Roy saß traurig in der Garderobe und meinte nur: ,Ich weiß ja nicht, was die Menschen wollen‘“, sagte Heck.
Die katholische Familientheologie muss sich laut dem Papst zeitgenössischen Fragen stellen. Zur Eröffnung eines neuen Lehrstuhls am Päpstlichen Theologischen Institut für Ehe- und Familienforschung in Rom verwies Papst Franziskus auf ein „grundlegend erneuertes Verständnis“ von Familie, das mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) beginne und dessen jüngstes Dokument „Amoris laetitia“ sei. In dem Lehrschreiben von 2016 legt Franziskus Eckpunkte für eine biblisch fundierte und zugleich offene Familientheologie dar. Angesichts eines neuen Horizonts des menschlichen Zusammenlebens müsse der „Bund zwischen Mann und Frau“ ein Zeichen des „Segens Gottes für die ganze Schöpfung sein“, schrieb der Papst. Wichtig sei es, Orte des intellektuellen Dialogs zu schaffen, um über die Hoffnungen und Sorgen der Menschen von heute zu reflektieren.