Schmucklos ins Jenseits

von Redaktion

Bangkok – Wegen des schlimmer werdenden Smogs soll in Thailands Hauptstadt Bangkok bei der Verbrennung von gestorbenen Angehörigen kein Gold und Silber mehr mitverbrannt werden. Die Stadtverwaltung appellierte nach einem Bericht der „Bangkok Post“ (Mittwoch) an die mehr als acht Millionen Bewohner, beim Abschied von Angehörigen keine „unnützen Dinge“ mehr in den Sarg zu legen. Auch auf dicke Decken und persönliche Erinnerungsstücke soll künftig verzichtet werden.

In Thailand, wo etwa 95 Prozent der Menschen Buddhisten sind, bekommen die meisten Toten eine Feuerbestattung. Vielerorts gehört es zur Tradition, ihnen Schmuck oder Erinnerungsstücke mit auf den letzten Weg zu geben. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung trägt dies zur Verschlechterung der Luftqualität bei. In den vergangenen Tagen war die Smogbelastung in Bangkok besonders hoch.

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