Paris – Der Prozess um in einer Garage in Frankreich gehortete Picasso-Werke wird neu aufgerollt. Das oberste französische Gericht hob die Verurteilung eines Rentnerpaars wegen Hehlerei auf. Damals sei nicht nachgewiesen worden, dass die 271 Kunstwerke aus einem Diebstahl stammten. Das Paar war 2016 zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte angegeben, als früherer Elektriker des Malers habe er die Werke von dessen Witwe erhalten. Die Werke werden auf 100 Millionen Euro geschätzt. dpa