Ramgarh – Wegen eines Lynchmords sind in Indien elf selbst ernannte Kuhbeschützer zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die radikalen Hindus hatten im vergangenen Juni einen muslimischen Fleischhändler zu Tode geprügelt, weil sie ihn verdächtigten, Rindfleisch zu transportieren. Das Urteil im ostindischen Ramgarh sei landesweit das erste gegen Kuhbeschützer, erklärte der örtliche Polizeichef. Die Kuh gilt Hindus, die in Indien rund 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen, als heilig.