Auf der Strecke ist Sebastian Vettel immer noch der jüngste Formel-1-Weltmeister, in anderen Dingen aber ein Spätzünder. „Ich habe es jetzt mit 30 Jahren begriffen: Ich mag Kreatives. Ich wäre gerne Designer oder Architekt geworden“, sagte der Ferrari-Pilot der Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“. Er möge Zahlen, Dinge mit Sinn, erklärte Vettel, „ich bin ein praktischer Typ. Ich bewundere Personen, die alternative Lösungen finden. In allen Berufen gibt es ein kreatives Element, auch in der Formel 1.“ Wenn er sich einen der früheren Weltmeister für ein Duell auswählen dürfte, wäre dies Michael Schumacher. „Er ist der Beste. Für mich wäre er der schwierigste Rivale, weil er seit jeher mein Held ist“, sagte Vettel.
Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Meere ausgesprochen. Was den Schutz der Korallenriffe angehe, befinde sich die Welt „am Scheideweg“, sagte Charles der Zeitung „Australian Financial Review“. Notwendig sei eine „blue economy“, die die Korallenriffe als „natürliches Kapital“ ansehe, das durch umsichtiges Management „bis weit in die Zukunft Dividenden abwerfen kann“. Dazu müssten Projekte gefördert werden, die die Gesundheit der Korallenriffe und ihre Widerstandskraft gegen die Erwärmung der Weltmeere stärken. Prinz Charles besuchte das Great Barrier Reef vor Australiens Ostküste. Das 2300 Kilometer lange Riff leidet unter einer durch den Klimawandel verursachten Korallenbleiche.
US-Präsident Donald Trump hat nichts von der Zahlung seines Anwalts an die Pornodarstellerin Stormy Daniels gewusst. Er verneinte die Frage, ob er von einer Zahlung in Höhe von 130 000 Dollar im Rahmen einer Schweigevereinbarung informiert worden sei. Für weitere Auskünfte verwies er auf seinen Anwalt Michael Cohen. „Michael ist mein Anwalt. Sie müssen Michael fragen.“ Es war das erste Mal, dass Trump sich zu der mutmaßlichen Affäre mit der Pornodarstellerin äußerte. Der Anwalt des Pornostars meldete Zweifel an Trumps Aussage an: „Wir freuen uns darauf, den Wahrheitsgehalt von Herrn Trumps angeblicher Unkenntnis zu überprüfen“, schrieb Anwalt Michael Avenatti bei Twitter.