Wiesbaden – Mehr als ein Jahr nach seiner Festnahme hat Hessen den als islamistischen Gefährder eingestuften Tunesier Haikel S. in seine Heimat abgeschoben. Der 37-Jährige sei „den dortigen Behörden übergeben“ worden, sagte Landesinnenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden. Damit endete ein monatelanges juristisches Tauziehen um den Mann. Erst am Montag hatte das Bundesverfassungsgericht die Abschiebung endgültig gebilligt. S. war im Februar 2017 festgenommen worden.