Brisbane – Eine Frau in Aus–tralien hat in einem ungewöhnlichen Verfahren das Recht erstritten, das Sperma ihres toten Partners für eine künstliche Befruchtung zu nutzen. Ayla Cresswells erhoffte Schwangerschaft stehe nicht im Widerspruch zu den Wünschen ihres Freundes, sagte die Richterin. Sie sei sicher, dass die 25-Jährige „verantwortungsvoll und rational“ handle. Cresswells Partner hatte sich 2016 mit 23 Jahren das Leben genommen. Nach seinem Tod hatte die Frau ihm mit Einverständnis des Gerichts Sperma entnehmen lassen. Cresswell hatte angegeben, das Paar habe heiraten wollen und sich ein Kind gewünscht. Für die Verwendung des Spermas wäre jedoch das schriftliche Einverständnis des Mannes nötig gewesen.