Ping, piep, blink: Das Smartphone im Bett raubt vielen Bundesbürgern den Schlaf. Von rund 4000 Befragten nutzte fast jeder Dritte (29 Prozent) vor dem Einschlafen im Bett noch ein Handy. Das geht aus einer Studie der Krankenkasse Barmer zum heutigen Tag des Schlafs hervor. Ein Drittel derer, die Tablet oder Smartphone mit ins Schlafzimmer nehmen, blieb immer oder häufig länger wach als beabsichtigt. Bei Menschen ohne Elektronik im Bett sind es nur 15 Prozent.
Nach dem Aufwachen griffen zwei Drittel der Befragten vor dem Aufstehen nach dem Handy – das Radio schaltete nur jeder zehnte ein.
Ausreichender und guter Schlaf sei Voraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit, sagte Barmer-Vorstandschef Christoph Straub. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Befragten schliefen jedoch in einer typischen Arbeitswoche nur sechs Stunden pro Nacht und weniger. Und nur jeder Fünfte (18) war mit seinem Schlaf voll und ganz zufrieden. Die himmlische Nachtruhe verhindert aber nicht allein das Handy. Mehr als ein Drittel der Befragten (39) gab private Sorgen und Stress als Ursache für Schlafprobleme an, ein Drittel gesundheitliche (34) und ein weiteres Drittel berufliche Probleme (33). dpa