Fußballjugend in Höhle verschüttet

von Redaktion

Bangkok – Hunderte Einsatzkräfte in Thailand versuchen verzweifelt, eine in einer Höhle eingeschlossene Jugend-Fußballmannschaft freizubekommen. Eine Sturzflut hat die Mannschaft und ihren Trainer verschüttet, teilte die Polizei der nordthailändischen Provinz Chiang Rai mit.

Die Helfer haben bislang keinen Kontakt zu den Jungen, glaubten aber, dass es noch Hoffnung für die Vermissten gibt. „Wir glauben, dass sie noch am Leben sind“, sagte der stellvertretende Provinzgouverneur Passakorn Boonyalak.

Bei ihrer Rettungsaktion durchsuchten Spezialkräfte, darunter auch Taucher, die Tham Luang – Khun Nam Nang Non-Höhle, konnten die Jugendlichen aber zunächst nicht finden, wie der örtliche Polizeichef sagte. Sie entdeckten aber unter anderem Rucksäcke und Fußabdrücke der Jugendlichen in einem vier Kilometer langen Tunnel. An dessen Ende liegt eine große Kammer. Die Retter vermuten, dass die Mannschaft dort festsitzt und Luft zum Atmen hat. Doch konnten die Taucher die Vermissten zunächst nicht erreichen.

Bei den Vermissten, die nach einem Ausflug am Samstag nicht zurückkehrten, handelt es sich um zwölf Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren und ihren 25 Jahre alten Trainer. In Thailand ist derzeit Regensaison. Gerade in Berggebieten kann es dabei zu plötzlichen Überschwemmungen kommen. Chiang Rai liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Bangkok.  dpa

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