Laut Kardinal Angelo Becciu (70) ist der emeritierte Papst Benedikt XVI. (91) geistig nach wie vor sehr fit. „Auch er wird älter, aber geistig ist er ganz klar“, sagte der Kardinal dem italienischen Pressedienst SIR. Benedikt hatte Becciu gemeinsam mit 13 weiteren neuen Kardinälen am Donnerstag im Vatikan empfangen. Becciu berichtete darüber am Sonntagabend bei einer Veranstaltung der katholischen Tageszeitung „Avvenire“ im süditalienischen Melfi. „Er hat viele schöne Worte gefunden, so wie zu seiner Zeit als Papst. Er wusste mit seine Rede die Herzen seiner Zuhörer zu erreichen“, so der Kardinal. Becciu war am Donnerstag von Papst Franziskus in den Kardinalsstand erhoben worden.
Japans Kaiser Akihito hat wegen einer Erkrankung einen offiziellen Termin abgesagt. Der 84-Jährige habe sich am Montag plötzlich krank gefühlt und stark geschwitzt, teilte der japanische Regierungssprecher Yoshihide Suga mit. Kaiserin Michiko habe daraufhin sofort den Palastarzt gerufen. Der Arzt habe bei Akihito Schwindel und Übelkeit festgestellt, die auf einen Blutmangel im Gehirn zurückzuführen seien. Der Kaiser brauche nun „völlige Ruhe“ und weitere Untersuchungen. Ein Sprecher der Kaiserfamilie wollte keine Einzelheiten zu Akihitos Gesundheitszustand nennen.
Norwegens berühmtester Segler ist am Montag mit seiner Mannschaft und der altbewährten Yacht „Sira“ zur Weltmeisterschaft in der Acht-Meter-Klasse auf dem Bodensee gestartet. Der 81-jährige König Harald V. erschien bei herrlichem Sonnenschein ganz leger in kurzen Hosen und T-Shirt mit Sonnenbrille und Schirmmütze im Yachtclub Langenargen, der die WM ausrichtet. Angemeldet waren mehr als 20 Teams aus acht Ländern – Brasilien, Finnland, Großbritannien, Österreich, Norwegen, Schweden, Schweiz sowie Deutschland. Die Wertung erfolgt in vier Altersgruppen. Vor dem Wettkampf hat Harald V. eine knappe Woche lang am Bodensee Urlaub gemacht. Die Begeisterung für das Segeln hat der König von seinem Vater: König Olav gewann 1928 mit seiner Mannschaft olympisches Gold in der 6-Meter-Klasse. Harald V. war nicht minder erfolgreich. 1987 holte er in Kiel seinen ersten Weltmeistertitel mit der „Fram X“. 2008 wurde er erneut Weltmeister – mit der 1938 gebauten „Sira“.