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von Redaktion

Der wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch schuldig gesprochene australische Erzbischof Philip Wilson ist zu zwölf Monaten Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Newcastle im Bundesstaat New South Wales verkündete das Strafmaß am Dienstag. Die Strafe könnte der 67-Jährige im Hausarrest verbüßen, eine Entscheidung dazu soll am 14. August getroffen werden.

Das Gericht in Newcastle hatte den Erzbischof von Adelaide im Mai für schuldig befunden, in den 70er-Jahren den Missbrauch durch den inzwischen verstorbenen pädophilen Priesterkollegen Jim Fletcher vertuscht zu haben. Wilson hatten maximal zwei Jahre Haft gedroht. Er wies die Anschuldigungen zurück. Wilson ist einer der ranghöchsten katholischen Geistlichen in Australien, die im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch bislang verurteilt wurden.

Das deutsche Model Toni Garrn (25) sieht die Bildung von Frauen als Schlüssel zur weltweiten Konfliktlösung. „Wir brauchen Frauen mit Bildung, Mütter mit Bildung, die ihren Kindern etwas beibringen können“, sagte Garrn der deutschen „Vogue“. „Frauen in Machtpositionen, Frauen in Regierungsämtern. Der Terrorismus wäre nie so weit gekommen, wenn Mütter mehr Wissen hätten.“ Das Model gründete vor ein paar Jahren eine Stiftung für Mädchen in Afrika. Dazu sagte Garrn: „Viele kennen sich noch nicht einmal in ihrer eigenen Religion aus und wissen gar nicht, was in der Bibel oder im Koran steht. Ihnen wird einfach gesagt, dass es okay ist, fünf Ehefrauen gleichzeitig zu haben.“

Die New Yorker Justiz hat ihre Anklage wegen sexueller Gewalt gegen den früheren Hollywoodmogul Harvey Weinstein ausgeweitet. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, ist Weinstein nun wegen mutmaßlicher Gewaltakte gegen drei Frauen angeklagt. Die bisherige New Yorker Anklage gegen den 66-Jährigen bezog sich noch auf Vorwürfe der sexuellen Gewalt gegen zwei Frauen. Die neu in die Anklage eingefügten Vorwürfe beziehen sich auf einen Vorfall aus dem Juli 2010. Weinstein soll damals eine Frau zum Oralverkehr gezwungen haben. Näher zu dem Vorfall äußerte sich die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Nach ihren Angaben droht dem früheren Filmproduzenten für die neuen Vorwürfe eine Mindeststrafe von zehn Jahren Haft und eine Maximalstrafe von lebenslanger Haft.

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